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Fussball-Landesliga : Am Ende schmerzt dieser Punkt

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

FC Elmshorn II nur 2:2 gegen VfL Pinneberg II

Spielentscheidend war der frühe Platzverweis (21.) gegen Pinnebergs Christian Kulicke ganz sicher nicht, so viel steht fest. Zum einen führte der FC Elmshorn II zu diesem Zeitpunkt bereits mit 1:0 durch ein ebenso frühes Tor von Liga-Leihgabe Dennis Ghadimi-Nouran. Zum anderen jedoch merkte man dem VfL Pinneberg II insbesondere im zweiten Spielabschnitt zu keinem Zeitpunkt an, dass der Fußball-Landesligist diesen in Unterzahl bestreiten musste.

Ganz im Gegenteil, denn als Florian Holstein schon in der Nachspielzeit den 2:2-Ausgleichstreffer erzielte, war dies nicht nur der verdiente Punktgewinn der Pinneberger. Dieser Treffer war auch zugleich Ausdruck dessen, was Trainer im Allgemeinen gern als „Willen zum Erfolg“ bezeichnen.

VfL-Coach Heiko Klemme hatte in der Halbzeitpause ganz vier Minuten für die Ansprache an seine Mannschaft gebraucht. „Ich sage nichts dazu. Ihr spielt ja sowieso, was ihr wollt“, gab er deren Inhalt nach Spielschluss verkürzt wieder. Eine Ansprache, die ihre Wirkung nicht verfehlte. Und Klemme sollte auch Recht behalten, als er mutmaßte, dass „Elmshorn das Ergebnis weitaus mehr weh tut.“

FCE II-Coach Dennis Gersdorf bestätigte dies indirekt: „Wir waren in der zweiten Halbzeit viel zu passiv, haben uns zu sehr hinten reindrücken lassen. So etwas darf in Überzahl einfach nicht passieren.“ Zudem trauerte er den vergebenen Elmshorner Chancen der ersten Halbzeit nach – der Phase, in welcher der VfL nach Klemmes Aussage „einfach nur Mist gespielt hat.“

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