Fußball : Am Ende ließen die Kräfte nach

Für den TSV Sparrieshoop ist Oliver Stange (rechts) schneller als der Wedeler Hendrik Ebbecke.
Für den TSV Sparrieshoop ist Oliver Stange (rechts) schneller als der Wedeler Hendrik Ebbecke.

TSV Sparrieshoop verabschiedet sich gegen Wedel mit 0:4 / TSV Seestermüher Marsch stark im Elfmeterschießen – 6:4

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28. Juli 2014, 16:10 Uhr

Wedel | Was von der Ansetzung her wie eine Formalie aussah, spiegelte sich im Endergebnis dann auch wieder. Mit 4:0 gewann der letztjährige Landesliga-Vierte Wedeler TSV in der ersten Runde des Oddset-Pokals beim Fußball-Bezirksligisten TSV Sparrieshoop. Standesgemäß, dennoch war es ein hartes Stück Arbeit für die höherklassigen Wedeler, die , binnen weniger Minuten zwei Strafstöße versiebten. Erst im Schlussspurt, als die Kräfte der ersatzgeschwächt angetretenen Hausherren schwanden, stellten Anton Freundt, Dirk Hellmann sowie Hüseyin Ayik den 4:0-Endstand her, nachdem bereits Thomas Koster kurz nach Wiederanpfiff der zweiten Halbzeit die 1:0-Führung erzielte. Oliver Stange musste nach einem absichtliches Handspiel (72.) vorzeitig duschen gehen.

Mit seinem 2:1-Siegtreffer in der 89. Minute erlöste Niklas Paaschen die SV Lieth und seinen Coach Michael Radde-Krüger. „Ich hatte mich bei dieser Hitze schon auf die Verlängerung eingestellt, zum Glück verwandelte Paaschen eine tolle Flanke von Dennis Sniehotta noch vor dem Schlusspfiff“, so Radde-Krüger zum Sieg des von ihm betreuten Bezirksligisten über den TuS Borstel. Dabei bestimmte sein Team die Partie, doch vor dem Gegnerischen Tor verpufften die zahlreichen Torchancen. Wie aus dem Nichts war die Führung für Borstel mit deren ersten Möglichkeit gefallen (20.). SVL-Kapitän Sven Rorato war es, dem bis zur Pause der Ausgleich gelang.

Zu den Überraschungen der ersten Runde zählte das 6:4 nach Elfmeterschießen des TSV Seestermüher Marsch (Kreisliga 8) im Elfmeterschießen über den Bezirksligisten TSV Holm. Beim Stand von 0:2 in der 18. Minute schwanden die Hoffnungen bei den Märschlern. Dann brachten Rückkehrer Uwe Lohse (per Elfmeter) und Mike Tiedemann die Elf zurück ins Spiel. In der Verlängerung glich erneut Lohse per Strafstoß die erneute Holmer Führung aus. „Pötzlich wollten wir wieder – und haben uns den Allerwertesten aufgerissen“, freut sich Seestermühes Obmann Klaus Kimpel. Im Elfmeterschießen glänzte Keeper Malte Luitjens ebenso wie drei der vier Schützen – da war der TSV Holm bedient.

Das erklärte Ziel von Holsatia im EMTV ist die Kreisliga – und das diese Ambitionen durchaus nicht unberechtigt sind, haben die Mannen von Manfred Pistone gegen den Kreisligisten TuS Holstein eindrucksvoll bewiesen: 4:1. „Das war ein richtig geiles Spiel: gut kombiniert und schön herausgespielte Tore“, lobte Pistone begeistert.

Beim SV Hörnerkirchen war Betreuer Frank Hänel fassungslos: „So etwas habe ich in den 20 Jahren, die ich auf dem Fußballplatz stehe, noch nicht erlebt!“ Die Sommerhitze forderte offenbar ihren Tribut, Schiedsrichter Meiners (Halstenbek) unterbrach die Partie beim TuS Appen nach 20 Minuten, „weil er nicht mehr konnte“, wie Hänel berichtet. Mangels Ersatz sprang Appens Ersatztorwart als Referee ein – sehr zum Leidwesen von Hökis Anhang: „Abseits kannte er nicht und einen blutenden Spieler am Boden hat er einfach ignoriert“, so Hänel außer sich. So unterlag am Ende der höherklassige SV Höki Appens Kreisklassen-Team 1:6.

Der Heidgrabener SV versäumte es nach Meinung seines Trainers Ove Hinrichsen, gegen den tiefstehenden Kreisligakonkurrenten TV Haseldorf ein frühes Tor zu machen. Als der TSH erstmals über die Mittellinie kam schepperte es: 0:1 aus Heidgrabener Sicht. Beim Voßlocher SV konnte Trainer Ralf Petersen mit dem 3:9 gegen den drei Spielklassen höher angesetzten Landesligisten TuS Osdorf gut leben. In seinem Debüt für den VSV steuerte Zouheir Ashrafi alle drei Treffer bei.

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