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Fussball-Landesliga : Alte Rivalen sind heute Gegner

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Fußball: In Schenefeld kommt es heute zum besonderen Duell zweier Torhüter / TSV Uetersen will selbstauferlegten Druck rausnehmen

shz.de von
erstellt am 19.Sep.2014 | 16:33 Uhr

Der Tag, auf den er gewartet hatte, ist angebrochen. Patrick Jobmann, Jungkeeper des VfL Pinneberg II, fiebert dem Gastspiel der Pinneberger Landesliga-Fußballer heute bei seinem Ex-Club Blau-Weiß 96 entgegen. Der Abschied von den Schenefeldern vor neun Monaten erfolgte jedenfalls aus sportlicher Unzufriedenheit. „Patrick schätzte sich stärker ein als Florian Jensen, unsere Nummer eins. Beide Seiten kamen schließlich zu der Ansicht, dass es besser ist, sich zu trennen“, sagt Blau-Weiß-Abteilungsleiter Andreas Wilken. Auch bei der VfL-Reserve war Jobmann zuletzt nicht erste Wahl. Weil Tim Brüggemann zur Ersten hoch rückt, bekommt er nun seine Chance. Die immer noch sieglosen Gastgeber wollen ihm tüchtig einheizen, nachdem sie den Kreisstädtern vergangene Serie sämtliche Punkte abgeknöpft hatten. VfL II-Coach Heiko Klemme verspricht Gegenwehr: „Wir fahren nicht nach Schenefeld, um dort schon wieder die Punkte abzuliefern.“

Beim Wedeler TSV bieten sich gegen den SC Sperber Thomas Koster, Hendrik Ebbecke und Hüseyin Ayik als Alternativen zur Elf an, die gegen den SC Victoria II (1:1) die Erwartungen enttäuschte. „In diesen 90 Minuten entscheidet sich, wohin die Reise geht“, glaubt Trainer Thorsten Zessin.

Der TSV Uetersen bietet auswärts gegen TuRa Harksheide Timo Herrmann zwischen den Pfosten auf, nachdem sich außer Christopher Knapp auch Christoph Richter verletzte.

Manager Oliver Engl sieht den Neun-Punkte-Abstand gelassen: „Wir hatten uns selbst Druck aufgebürdet. Nun nehmen wir ihn auch selbst wieder raus.“

Bei TBS Pinneberg wies Manager Enrico Kieselbach die Akteure nach vier erfolglosen Auftritten an, Bernhard Schwarz bedingungslos zu vertrauen. Kieselbach: „Was der neue Trainer sagt, ist Gesetz.“ Auswärts gegen den TuS Osdorf wird es aber schwer, die Trendwende einzuläuten.

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