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Basketball : Als Außenseiter gegen alte Bekannte

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Basketball: SC Rist empfängt heute die Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB zum ersten Halbfinale und setzt auf Heimvorteil

Die Basketballer des SC Rist Wedel stehen erstmalig seit ihrem Aufstieg 2009 im Halbfinale der Playoffs in der Pro B. Gegner im ersten Spiel am heutigen Sonnabend (19 Uhr) in der Steinberghalle ist ein alter Bekannter aus der Nordstaffel: Die Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB.

„Ohne uns und unsere Leistung schmälern oder einbeziehen zu wollen, denke ich, dass Oldenburg das beste Team der Liga ist. Sie trainieren unter professionellen Bedingungen täglich und auch oft mit dem Bundesligateam zusammen. Bei uns ist nur einmaliges Trainieren in der Woche mit dem Kader möglich“, sagt Rist-Headcoach Sebastian Gleim, der sich dennoch Chancen ausrechnet und wieder darauf setzt, dass sein Team „mit ganz viel Herz“ an die schwere Aufgabe herangehen wird.

In der regulären Saison gewannen die Risters in Oldenburg knapp mit 76:75, die Gäste waren in Wedel mit demselben Ergebnis siegreich. Zudem haben die Niedersachsen einschließlich der Playoff-Spiele eine eindrucksvolle Bilanz von 17 Siegen aus den letzten 19 Begegnungen vorzuweisen.

Die Favoritenrolle dürfte eher beim Gegner liegen, auch wenn der SC Rist mit seiner bemerkenswerten Form in jedes Duell mit breiter Brust gehen kann. Topscorer Oldenburgs ist Mike Taylor, der im Durchschnitt für 19,9 Punkte sorgt. „Taylor ist ihr bester Mann. Ein sehr guter Schütze. Dazu kommt Aufbauspieler Kevin Smit auch in der Bundesliga zum Einsatz, Jordan Reeves ist ein sehr guter Center. Die Baskets Akademie hat enorm viel Qualität und viele gut ausgebildete Nachwuchsspieler. Die Teamchemie ist am oberen Limit“, gerät Gleim fast schon ins Schwärmen.

Darüber hinaus gelten die Gäste als kompakt agierende Defensiv-Spezialisten. Verteidigen würde der SC Rist Wedel allerdings auch gerne seine blütenweiße Heimspiel-Weste: In den Playoffs gewannen die Risters alle drei Heimbegegnungen. Ein großer Faktor war dabei auch die „Gelbe Wand“ aus Fans in der heimischen Steinberghalle. Diese sollen ihr Team, bei dem alle Akteure fit und einsatzbereit sind, auch heute wieder lautstark unterstützen.

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