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Basketball : Alles wieder im Lot

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Basketballerinnen des SC Rist gewinnen gegen die City Baskets und den TuS Lichterfelde.

Wedel | Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge hatte Bernardo Velarde, Coach der 1. Damen-Mannschaft des SC Rist Wedel, in der 1. Basketball-Regionalliga zwei Siege in der Hauptstadt gefordert. Und seine Spielerinnen taten ihm den Gefallen.

Zunächst gewannen die Risterinnen am Sonnabend gegen den TuS Lichterfelde mit 71:61, ehe einen Tag später ein imposanter 97:37-Erfolg bei City Basket Berlin eingefahren werden konnte. Trotz des Teilerfolges war der Trainer aber unzufrieden: „Normalerweise müssen wir jedes Viertel gewinnen und am Ende 20, 25 oder 30 Punkte vorne liegen.” In der Verteidigung offenbarte das Team kleinere Schwächen. „Offensiv war das aber okay”, so Velarde.

Sowohl Lichterfelde als auch City Basket Berlin spielten mit einer Zonen-Verteidigung gegen Wedel. Velarde: „Jetzt kann ich es ja sagen: Das Spiel gegen eine Zonenverteidigung war unsere größte Baustelle. Aber wir haben hart daran gearbeitet und unsere Fehler abgestellt.” Der Schlüssel zum Sieg in der zweiten Partie lag – neben einer heißgelaufenen Offensive – in den Händen von Franziska Schreiner. Sie hatte den Auftrag, die Topscorerin Jessica Doering mit einer „Chest-to-Chest”-Verteidigung aus dem Spiel zu nehmen. „Franziska sollte nicht einmal zum Ball gucken, sondern immer nur an ihr kleben. Es hat bestens geklappt”, freute sich der Deutsch-Bolivianer Velarde. Auch tabellarisch ist nach dem Doppelerfolg alles wieder im Lot: Das Team liegt lediglich zwei Punkte hinter der Tabellenspitze. Erst am 6. Dezember geht es für den SC Rist gegen die BG Hamburg-West weiter.

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