Reitsport : Alles größer als je zuvor

Gehört zur Elite des deutschen Dressurreitens: Mannschafts-Welt- und Europameisterin Fabienne Lütkemeier tritt in Schenefeld im Dressur-Viereck an.
Foto:
1 von 2
Gehört zur Elite des deutschen Dressurreitens: Mannschafts-Welt- und Europameisterin Fabienne Lütkemeier tritt in Schenefeld im Dressur-Viereck an.

Schenefelder Sommerturnier lockt mit 32 Prüfungen und Spitzenreitern wie Lütkemeier und von Rönne.

shz.de von
27. August 2015, 16:00 Uhr

Schenefeld | Heute fällt der Startschuss für das Sommerturnier des Elbdörfer- und Schenefelder Reitvereins, das sich unter der Regie von Jürgen Böckmann, Rainer Schwiebert und Wolfgang Schierloh größer als je zuvor präsentiert.

Insgesamt 32 Prüfungen in Springen und Dressur stehen auf dem viertägigen Programm, 376 Reiter haben ihre Teilnahme angemeldet. Als prominenteste Starterin in der Dressur wird erstmals die Mannschafts-Welt- und Europameisterin von 2014 und 2013, Fabienne Lütkemeier aus Paderborn, mit vier Pferden erwartet. Ihre Stute Sole Mio wird sie in der Grand-Prix-Tour am Freitag sowie am Sonnabend vorstellen, für die sage und schreibe insgesamt 85 Grand-Prix-Pferde genannt sind.

Zwei ihrer Nachwuchspferde nehmen an der Qualifikation im Louisdor-Preis für acht- bis zehnjährige Pferde und ein weiterer Youngster am Nürnberger Burgpokal für sieben- bis neunjährige Pferde teil. Schenefeld ist zum ersten Mal Gastgeber dieser beiden wichtigen deutschen Nachwuchspferdeserien. Aber auch zu den zwölf Springprüfungen, deren Höhepunkt das mit 10.000 Euro dotierte S-Springen mit Stechen auf Drei-Sterne-Niveau am Sonntag sein wird, haben sich namhafte Spitzensportler angemeldet, unter anderem Nationenpreisträger Sören von Rönne, Claas-Hermann Romeike und Dirk Schröder. Weitere Reiter reisen gleich in Familienverbänden an: Thiess Luther mit Tochter Jarka und Sohn Jesse, Dirk Ahlmann mit seinen Kindern Pheline und Hannes und die Geschwister Lüneburg. 130 Pferde werden an den vier Turniertagen Quartier auf dem Gelände des Reitstalls Klövensteen beziehen. „Hoffentlich spielt der Wettergott mit“, hofft Jürgen Böckmann. Doch auch für „Schietwetter“ ist Schenefeld bestens gerüstet. Denn vor wenigen Tagen wurde eine dritte große Halle eingeweiht und die Außenplätze mit Wattboden ausgestattet.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen