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Alles für das große Ziel: HRs Suntic biss auf die Zähne

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Bis zur letzten Sekunde hatte Danijel Suntic um seinen Einsatz bei den Hamburger Hallenmasters gezittert.

„Ich hatte einen eingeklemmten Nerv im Rücken, konnte zwei Tage lang nur liegen, mich kaum bewegen“, berichtete der 21-Jährige am Rande der Bande in Alsterdorf von seinen Leiden. „Erst durch Massagen wurde ich kurz vor dem Turnier wieder schmerzfrei.“

Doch die Linderung hielt nicht lange an. Gleich im ersten Spiel des Turniers gegen St. Pauli II (1:3) bekam Suntic einen Schlag aufs Knie, das behandelt und mit Tape-Band stabilisiert werden musste. Suntic biss die Zähne zusammen. Auch ein böser Tritt gegen sein Schienbein im letzten Gruppenspiel gegen TuS Dassendorf (2:1) konnten den gebürtigen Serben nicht stoppen. „Mehr darf jetzt aber wirklich nicht passieren, ich bin bereits genug lädiert“, scherzte der offensive Mittelfeldspieler noch kurz vor dem Halbfinale gegen den SC Victoria auf der Tribüne neben seinen Teamkollegen und Freunden, um sich dann doch noch einmal prüfend ans schmerzende Knie zu fassen und die Augen zu verdrehen.

„Die Hallenmeisterschaften sind ein ganz besonderes Turnier. Man spielt in seiner Karriere nicht so häufig vor über 1 000 Zuschauern, da muss man sich zusammenreißen und einfach weitermachen“, so Suntic eisern. Die verpasste Finalteilnahme wurmte ihn sehr: „Wir hatten im Neunmeterschießen einfach Pech, waren so dicht am Endspiel dran, das ist einfach nur ärgerlich.“

Dass er auf die Zähne biss, bereute Suntic dennoch nicht: „Es hat sich gelohnt, wir sind immerhin Vierter geworden, ich würde alles wieder so machen.“

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erstellt am 13.Jan.2014 | 16:00 Uhr

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