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Fussball-Oberliga : Alle Zweifel aus dem Weg räumen

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

VfL Pinneberg peilt Klassenerhalt an / HR mit Personalproblemen / SV Rugenbergen freut sich auf „geiles Duell“

shz.de von
erstellt am 13.Mai.2016 | 16:00 Uhr

Die 40-Punkte-Marke. Jedes Jahr sprechen Trainer und Fußballer, egal welcher Ligazugehörigkeit, von jener magischen Grenze. 40 Punkte – die inoffizielle Garantie für den Klassenerhalt. Eben jene Punktzahl haben die Oberliga-Fußballer des VfL Pinneberg dank des jüngsten 8:1-Erfolgs gegen den SV Lurup bereits geknackt.

Der Haken an der Geschichte: Der Oberliga-Verbleib ist noch nicht gesichert. „Das überrascht mich ehrlich gesagt. Ich war während der Winterpause davon ausgegangen, dass 35 Zähler am Ende ausreichen würden“, so Spielertrainer Thorben Reibe, der mit seiner Elf am Sonnabend jegliche Restzweifel aus dem Weg räumen möchte. „Es sieht ja ganz danach aus, als würde es nur drei Absteiger geben. Angesichts unserer wesentlich besseren Tordifferenz im Vergleich zur Konkurrenz würde uns somit ein Punktgewinn beim FC Türkiye (15 Uhr, Anm. d. Red.) den Ligaverbleib bescheren“, so der 33-Jährige, für den die Saison (Bänderriss in der Schulter) ebenso gelaufen ist wie für Verteidiger Steffen Maaß (Zehenbruch).

Das Licht am Ende des Tunnels ist indes nicht nur für den VfL in Sicht. Drei Spiele noch, dann geht es für die Oberliga-Fußballer der SV Halstenbek-Rellingen in die wohlverdiente Sommerpause. Bevor die Akteure jedoch die fußballfreie Zeit genießen können, geht es noch einmal Schlag auf Schlag: Sonntag kommt mit dem HSV Barmbek-Uhlenhorst der nächste Hochkaräter auf den Jacob-Thode-Platz am Lütten Hall (14 Uhr). Es passt ins Bild der vergangenen Wochen, dass HR seine drei Rest-Partien in gerade einmal sechs Tagen hinter sich bringen muss – und das in personell misslicher Lage, die sich seit dem 0:3 am Mittwoch gegen Altona 93 noch verschärft hat.

Braima Balde und Mirko Oest müssen nach ihren Roten Karten mindestens zehn Tage pausieren – wenn es denn bei der automatischen Sperre bleibt. Ob Ümit Karakaya und Enrik Nrecaj, die kurzfristig passen mussten, bis Sonntag wieder fit sind, ist unklar. Klar ist indes, das Jan Novotny nicht spielen kann.

Für den SV Rugenbergen steht indes bereits am heutigen Freitagabend das Auswärtsspiel beim Tabellendritten SC Victoria auf dem Programm. „19.30 Uhr im Stadion Hoheluft. Das sind immer geile Spiele“, freut sich SVR-Coach Ralf Palapies auf das Duell, weiß jedoch um die Schwere der Aufgabe. „Victoria ist ein Spitzenteam, hat nicht von ungefähr am vergangenen Spieltag Barmbek-Uhlenhorst (Tabellenzweiter, Anm. d. Red.) mit 6:2 in die Schranken gewiesen. Es wartet ein harter Brocken auf uns“, so der 45-Jährige. Mut macht jedoch die Tatsache, dass die zuletzt verletzten Dennis von Bastian, Yanneck Kuhr und Viktor Streib wieder als Alternativen zur Verfügung stehen.

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