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American Football : Alle Augen auf die US-Boys

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Import-Spieler der Fighting Pirates stehen am American Day mehr denn je im Mittelpunkt

shz.de von
erstellt am 24.Jun.2016 | 16:00 Uhr

Im Mittelpunkt des Spiels der Elmshorn Fighting Pirates stehen Zach Silverberg und Ryan Hartnett ohnehin, der eine als erfolgreichster Punktesammler, der andere als derjenige, der die gegnerischen Spielzüge stoppen soll. Zum American Day, den die Elmshorner Regionalliga morgen, Sonnabend, beim Heimspiel gegen die Hamburg Pioneers begehen (Kickoff: 17 Uhr, Krückaustadion, s. Infokasten) stehen die beiden US-Boys aber schon des Anlasses wegen ein wenig mehr unter Beobachtung als sonst. Sportlich gilt es, die bislang einzige Saisonniederlage wettzumachen. Das Hinspiel hatten die Pirates im Hamburger Stadtpark knapp mit 13:20 verloren.

Nachdem die Seeräuber vergangenes Jahr mit ihren ausländischen Spielern auch verletzungsbedingt Pech hatten, sorgt das US-Duo derzeit für allseits erfreute Gesichter am Koppeldamm und im Krückaustadion. „Sportlich haben sie sich sehr gut in die Mannschaft integriert und sind ein wichtiger Teil von ihr. Sie sind auf ihrer Position herausragend“, sagt Pirates-Sprecher Stefan Roth. Zudem unterstützen sie Jugendtrainer Marcus Schwarz bei seiner Arbeit mit den Junior Pirates.

Bei Silverberg fällt dies auf den ersten Blick auf: Mit seinen sieben Touchdowns zeichnet er für 42 der 79 Elmshorner Regionalliga-Punkte verantwortlich.

Was das Engagement von Hartnett bedeutet, erschließt sich erst beim genaueren Hinsehen, denn als Linebacker soll er in der Abwehr gegnerische Pässe blocken oder das Laufspiel verhindern. Das sieht von außen manchmal etwas chaotisch aus, doch es steckt System dahinter – und Erfahrung. „Hartnett erkennt Spielzüge schon im Ansatz“, so Roth. Das hilft auch seinen Nebenleuten, wie dem früheren Junioren-Nationalspieler Torben Stockfleth. Der war im vergangenen Jahr angeschlagen oft unter seinen Möglichkeiten geblieben.

Der neue Schwung stimmt Pirates-Headcoach Jörn Maier nach überstandener Verletzungsmisere optimistisch. Das Ziel für Sonnabend ist die Revanche, doch die Kampfansage gilt auch dem Rest der Liga: „Wenn mein Team in Offense, Defense und Special Team ihr mögliches Leistungspotenzial abruft, können wir nicht nur die Pioneers, sondern jeden Gegner in der Regionalliga Nord schlagen.“

Einzig im Zeitplan könnte es eng werden. Für die ausgefallenen Partien gegen die noch ungeschlagenen Braunschweig Lions II und die Hannover Spartans sind noch immer keine Nachholtermine festgelegt.


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