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Handball : Abschied mit Emotionen

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Elmshorner Handballer verlieren in Ramspotts letztem Heimspiel / Marc Neumann steht als Nachfolger bereit

shz.de von
erstellt am 08.Apr.2014 | 16:08 Uhr

Er hätte sich natürlich den Überraschungserfolg gewünscht: Bernd Ramspott, scheidender Trainer des Elmshorner Handball-Teams. Doch diesen Wunsch konnten ihm seine Landesligamänner im letzten Heimspiel gegen den Tabellenzweiten HG Barmbek II nicht erfüllen. Sie unterlagen 27:29 (13:16).

Gerührt war Ramspott trotzdem: „Die Mannschaft, der Vorstand und die Zuschauer haben mir zum Ende meiner Trainertätigkeit in Elmshorn einen sehr emotionalen Abschied bereitet. Dafür bedanke ich mich“, sagte er. Der 62-Jährige hatte vor vier Jahren beim EHT als A-Jugend-Trainer angefangen und einen Großteil dieser Mannschaft in den Erwachsenenbereich begleitet – und war damit schon länger geblieben als ursprünglich geplant. „Es ist eigentlich so, dass ich nie länger als drei Jahre bei einem Verein bleibe. Danach kann ich die Jungs nicht weiter entwickeln; die brauchen eine andere Ansprache“, so Ramspott, der dies vor Saisonbeginn auch dem EHT-Vorstand mitgeteilt hatte.

Der Plan für die Zukunft steht noch nicht zu 100 Prozent fest. Wahrscheinlich aber kehrt Ramspott zum TSV Uetersen zurück, wo er ebenfalls eine Landesligamannschaft übernimmt.

In Elmshorn ist die Nachfolge hingegen fest geregelt: Marc Neumann übernimmt im Sommer. „Ein alter Bekannter“, sagte EHT-Sprecher Silvio Vogt. Neumann hat in der Vergangenheit unter anderem die Elmshorner Frauen und die des MTV Horst oder auch beim TuS Esingen trainiert. Derzeit spielt er beim EHT II in der Bezirksliga.

Das Spiel gegen die HG Barmbek II ist hingegen schnell erzählt. Der Gastgeber rannte von Beginn an hinterher. „Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren wir überhaupt nicht mehr im Bilde“, so Ramspott. Dass seine Mannschaft in 20 Minuten nur sechs Tore erzielte, habe nicht am Torwart der Gäste gelegen, sagte er. Während die Hamburger mit ihrem Sieg die Hoffnung hochhielten, Tabellenführer Barmstedter MTV noch am letzten Spieltag abzufangen, ging es für Elmshorn um nichts mehr. Daher setzte Ramspott auch alle zur Verfügung stehenden Akteure ein. „Die Mannschaft hat gesehen, dass sie mithalten kann“, gab er seinem Nachfolger mit auf den Weg.

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