Handball-Oberliga : 36:40-Niederlage: TSV-Frauen geht gegen Ende die Puste aus

Harte Gangart: Melina Dahms (links) sah sich zumeist mehreren Gegenspielerinnen ausgesetzt. Dennoch erzielte Dahms neun Treffer für die Auswahl des TSV Ellerbek.
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Harte Gangart: Melina Dahms (links) sah sich zumeist mehreren Gegenspielerinnen ausgesetzt. Dennoch erzielte Dahms neun Treffer für die Auswahl des TSV Ellerbek.

shz.de von
11. Januar 2016, 00:32 Uhr

Dass der TSV Wattenbek zu den besten Handballmannschaften in der Oberliga Hamburg/SH gehört, zeigte das Frauen-Team in der Harbig-Halle nur im Angriff. Allerdings bot Ellerbek beim 36:40 (11:19) auch eine indiskutable Abwehrleistung, wodurch das Gästeteam immer wieder zu leichten Abschlüssen kam.

„In der ersten Halbzeit haben wir uns in der 6:0-Deckung sehr schlecht zur Seite bewegt und vorn haben wir kopf- und willenlos agiert“, sagte Trainer Uwe Rakowski.

Dass die Zuschauer im zweiten Durchgang (fast) noch eine Wende erlebten, lag an zwei Faktoren. Rakowski ließ 5:1 decken, setzte Ann-Kathrin Skubich auf Spielmacherin Svenja Hollerbuhl an und im Angriff kamen Urlauberin Julia Steinberg und die erkältete Melina Dahms nun auf Touren. Als die Gäste beim Stande von 27:28 ihr Rückraum-Ass Janina Harms (Rote Karte: 48. Minute) verloren, schien die Partie sogar zu kippen.

Doch statt in Front zu ziehen, unterliefen dem hiesigen Team fortan unnötige Fehler, so dass Wattenbek verdient den Vorteil behauptete.

Pech für Ellerbek: Rebecca Holst verletzte sich früh (10. Minute). Mit ihr wäre sicher mehr drin gewesen.

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