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30:30 bei Flensborg – Ellerbeker Herren lassen sich nicht „verspeisen“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 13.Jan.2014 | 16:00 Uhr

Wenn es im „Burgerland“ einen Mc Ellerbek gibt, dann haben ihn die Handballmänner des DHK Flensborg am Sonnabend gegessen, und der Klops liegt ihnen immer noch im Magen.

Obwohl der Tabellendritte der Oberliga Hamburg/
Schleswig-Holstein den Zweiten, TSV Ellerbek, schon nach 14 Minuten nahezu „verspeist“ hatte (10:3), blieb dem Heimteam das Mahl im Hals stecken. Ellerbek schaffte noch ein 30:30 (12:17) und feierte den Punktsieg anschließend mit dem ganzen Team im Fast-Food-Restaurant.

„Flensborg hat uns mit ei-ner 4+2-Abwehr über-rascht“, erklärte Kapitän Dennis Lißner, warum das Aufbauspiel stockte und Ballverluste den Gegner über Konter bis auf 6:14 davon ziehen ließen. Erst danach zeigte die Auszeit von Co-Trainer Marcus Kröning (bei 3:10) Wirkung, der den beruflich verhinderten Chefcoach Michael Bollhöfer vertrat.

„Das Zusammenspiel in Kleingruppen zwischen Rückraum und Außen und Rückraum und Kreis hat uns wieder ins Spiel gebracht“, sagte Lißner. Mit der gewonnenen Sicherheit im Angriff nahm auch die Stabilität in der Ellerbeker 6:0-Deckung zu, die zu Beginn noch viele Tore von Außen und über den Kreis kassiert hatte.

Je länger die Partie dauerte, desto mehr wuchs das Selbstvertrauen Ellerbeks und das DHK-Team wurde zunehmend nervös. Obwohl der beste TSV-Schütze Christopher Behre (verletzt) nur Fotos schießen konnte, zogen seine Kameraden sogar 30:29 in Front und hatten auch nach dem 30:30 noch die Chance zum Sieg.

Da aber das letzte DHK-Tor erst nach der Schlusssirene fiel, wurden die Burger noch zum Festschmaus.

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