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Handball-Oberliga : 29:27-Triumph im Oberliga-Derby: TuS Esingen stürmt die Ellerbeker Harbig-Halle

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 05.Okt.2015 | 16:00 Uhr

Es ist nicht ungewöhnlich, wenn sich die Zuschauer in der Harbig-Halle kurz vor dem Ende eines Spiels des TSV Ellerbek begeistert von ihren Plätzen erheben. Beim Kreisduell in der Handball-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein mit dem TuS Esingen standen allerdings die Anhänger der Tornescher auf. Ihr Team hatte die Partie dominiert, siegte mit 29:27 (16:14) und verbesserte sich auf Tabellenplatz vier.

In Ellerbek machte sich hingegen Ernüchterung breit. „Wir haben unser Konzept nicht umgesetzt und uns mehr als 20 technische Fehler geleistet“, sagte TSV-Trainer Kevin Ehrenberg. „In der Deckung hatten wir keinen Zugriff auf den starken Rückraum und vorn war unser Spiel einfach zu statisch.“

Die jungen Esinger traten trotz jüngster Niederlagen selbstbewusst auf, gingen sofort in Führung und bauten den Vorsprung vor der Pause (9:5) und in der zweiten Halbzeit (20:15) jeweils deutlich aus. Zwar kämpfte sich Ellerbek dank der Klasse von Christopher Behre und Christian Brandt immer wieder heran, ohne jedoch den Aufsteiger wirklich aus der Bahn zu werfen. „Der letzte Wille, sich gegen die Niederlage zu stemmen, fehlte uns“, sagte Coach Ehrenberg. Die Tornescher waren in der ersten Halbzeit in der Defensive noch zu passiv gegen Behre und Blunck, ließen jedoch Anspiele zum Kreis auch da schon kaum zu. Als sie nach der Pause den Rückraum aggressiver angingen, wurden Ellerbeks Defizite offenbar. Der Ball lief zu langsam und Behre hatte im Rückraum kaum Unterstützung.

Dagegen war Esingen 21 Mal aus der Distanz erfolgreich, wobei Linkshänder Benedict Philippi überragte. Da auch Tom Schmitt, Max-Lennart Albrecht, Daniel Günter und Lennart Haas jederzeit torgefährlich waren, konnte das TuS-Trainer-Duo Till Krügel/Claas-Peter Schütt sogar auf das Comeback von Timo Kreckwitz verzichten. In den letzten zehn Minuten versuchte es Ellerbek noch mit Härte und doppelter Manndeckung gegen Philippi und Günter. Dabei gingen Günter und Albrecht k.  o., ihr Team blieb jedoch auf den Beinen und genoss die Ovationen seiner Fans unter den 400 Zuschauern.

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