Fußball-Landesliga : 16 Tore? Die Erde ist keine Scheibe

Um in punkto Klassenerhalt ganz sicher gehen zu können, benötigen Coach Heiko Klemme (Zweiter von links) und die Fußballer vom VfL Pinneberg II einen Punkt im Heimspiel gegen „Vicky“ II.
Um in punkto Klassenerhalt ganz sicher gehen zu können, benötigen Coach Heiko Klemme (Zweiter von links) und die Fußballer vom VfL Pinneberg II einen Punkt im Heimspiel gegen „Vicky“ II.

Nur im sehr unwahrscheinlichen Fall ist der VfL Pinneberg II nicht gerettet. Wedeler TSV will „Schenefeld-Fluch“ beenden.

shz.de von
08. Mai 2015, 16:00 Uhr

Theoretisch könnte der Drittletzte SV Blankenese gegen den FC Elmshorn 16:0 gewinnen. Das gab es schließlich schon mal in einem Länderspiel 1912 zwischen Deutschland und Russland. Für diesen unwahrscheinlichen Fall müssten die Landesliga-Fußballer des VfL Pinneberg II gegen Schlusslicht SC Victoria II einen Punkt holen, um gerettet zu sein. Doch die Erde ist keine Scheibe, sondern so rund wie die Kugel, die am Eimsbütteler Torwart vorbei so oft wie möglich ins Netz flattern soll. Etwas anderes als ein Sieg kommt für Heiko Klemme, der sich mit dieser Partie nach vier Jahren und sechs Monaten als VfL II-Coach verabschiedet, nicht infrage. Dann dürften die Elmshorner auch russisches Roulette spielen, was sie ganz gewiss nicht beabsichtigen. Zur Nicht-Abstiegsparty wird sich das VfL-Team am 30. Mai in einem Restaurant der Region einfinden.

Ob der SV Lurup etwas auf dem Rasen des TSV Uetersen zu feiern hat? Dem Tabellenführer reicht ein Punkt, sich gegenüber Verfolger TuS Osdorf zu behaupten. Die Uetersener freuen sich auf eine interessante Herausforderung. Für Frank Saaba, Dennis Weber, Christoph Richter und Christian Förster ist es der letzte Auftritt im TSV-Trikot.

Blau-Weiß 96 Schenefeld verabschiedet vor dem Heimtreffen gegen den Wedeler TSV Eico Westphal, der sich den Wedelern anschließt, Patrick Wolst (SV Halstenbek-Rellingen), Hüsnü Turan (Kurdistan Welat), Timo Carstens und Sören Raschke (beide SuS Waldenau).

Trotz des Polterabends von Keeper Stefan Steen in der Nacht vorher will der Wedeler TSV den Schenefeldern die erste Niederlage nach acht Partien zufügen. Heiko Barthel aus dem WTSV-Trainerstab verspricht sich von diesen 90 Minuten mehr als einen ereignislosen Saison-Ausklang. „Im Stadion Achter de Weiden lastete immer ein Fluch auf uns. Von dem wollen wir uns befreien.“ TBS Pinneberg beendet eine befriedigende Spielzeit an der Müssentwiete gegen den SV Eidelstedt.  

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