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Nachdenkliches zum Fest : 125 Jahre FTSV Fortuna Elmshorn

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Jubiläum 125 Jahre FTSV Fortuna Elmshorn beginnt mit Empfang. Heute große Sause am Ramskamp.

shz.de von
erstellt am 27.Jun.2015 | 16:00 Uhr

Es war kein Jubel-Rückblick, den Frank Meyer gestern zum Auftakt der Feierlichkeiten auf die 125-jährige Geschichte des Sportvereins FTSV Fortuna Elmshorn hielt. Vor mehr als 80 Gästen im Saal des vereinseigenen Sportzentrums am Ramskamp gab sich der Vorsitzende des Vereins, der unter seinem Dach vier weitere, rechtlich eigenständige Klubs vereint, durchaus nachdenklich. Etwa war die Verschmelzung von Fortuna Langelohe und FTSV Elmshorn vor elf Jahren zum jetzigen Konstrukt angeht. Auch die sei ein Erfolg, „wenn auch etwas zeitlich verzögert“. Doch Meyer sprach auch die mögliche Zentralisierung des Angebots im Stadtteil Hainholz an, um wirklich „ein Verein“ zu werden. „Die Wilhelmstraße steht zur Disposition“, sagte er. Das ist keine neue Haltung Meyers, aber sie ist bei den Fußballern und Tennisspielern umstritten.

In Hainholz, das machte Meyer deutlich, fühle man sich zu Hause. „Integration ist unser Hauptthema, deshalb sind wir hier tief verwurzelt.“ Es mach Spaß, sich in diesem Problemstadtteil zu engagieren.

Das lobten auch die Gastredner, von Eckhard Jacobs, Sportreferent des schleswig-holsteinischen Innenministeriums, über Kreispräsident Burkhard E. Tiemann, Bürgermeister Volker Hatje, Wolfgang Beer vom Landessportverband bis hin zu Holger Thiedemann als Vertreter des Kreissportverbandes. Jacobs kam übrigens neben der Urkunde des Landes noch mit der Sportplakette des Bundespräsidenten. Die gibt’s eigentlich nur zum 100-jährigen Bestehen, war aber vor einem Vierteljahrhundert nicht überreicht worden.

Was der Verein FTSV Fortuna Elmshorn zu bieten hat, zeigen seine Mitglieder heute, Sonnabend, beim Tag der offenen Tür, und am Sonntag beim Spiel ohne Grenzen am Ramskamp.

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