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Schwimmen : 1200 Starts an zwei Tagen

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Schwimmen: 220 Sportler aus 17 Vereinen beim größten Elmshorner Wettkampf in der Traglufthalle

shz.de von
erstellt am 09.Apr.2014 | 16:00 Uhr

Die Gruppen der meisten Vereinen suchten sich in der Traglufthalle ihr Plätzchen, wo sie sich versammeln konnten. Wobei freie Ecken während des Elmshorner Stadtwerke Cups (ESC) schon wegen der Enge unter der Hülle rar gesät waren – auch wenn die Zahl der Teilnehmer an dem vom Schwimmzentrum Elmshorn ausgerichteten Wettkampf mit 290 Schwimmern und 1200 Starts leicht hinter der der Vorjahres zurück geblieben war. Die parallel dazu ausgetragenen Hamburger Meisterschaften dürften ein Grund dafür sein. „Im Großen und Ganzen kann man wirklich sagen, es war eine gelungene Veranstaltung“, sagte Jörg Freyher.

Der Cheftrainer des Swim-Teams Stadtwerke Elmshorn (STE) war auch mit den Leistungen seiner Schützlinge zufrieden. Meike Scheelk, Leah Bargmann oder Thea Brandauer hatten zuletzt mit leichten Erkrankungen zu kämpfen. Fit war Lea Boy, die sogleich die erst am Tag zuvor veröffentlichte Norm des Deutschen Schwimmverbandes für die Zugehörigkeit zum D-/C-Kader erfüllte. Für Nachwuchstrainerin Anne Borinski bot Florian Derdak (Jg. 2001) eine herausragende Leistung.

Die Großen aus dem Elmshorner Lager fanden „ihre“ Bank unmittelbar vor dem Tisch, an dem die Wettkampfleitung saß, - und vor einer der beiden Lautsprecherboxen, aus denen regelmäßig die Ansage der Starter des nächsten Laufs dröhnte. Und mittendrin in dem Pulk aus weißen und blauen T-Shirts stachen die roten Hemden mit dem Wappen des SC Magdeburg von Thore und Lena-Sophie Bermel heraus, wobei Thore mittlerweilse wieder in Elmshorn lebt und trainiert. Hendrik Rijkens, der mit einem bei der Tombola gewonnenen Becher Müsli in der Hand ebenfalls dort steht, hat sich farblich ein wenig seinem Heimat-Team angepasst. Im Protokoll sind seine Ergebnisse natürlich auch mit dem Verein SCM vermerkt. Er verbindet an diesem Wochenende Sport mit dem Besuch bei seinen Eltern. „Wir sollten im Anschluss an das Trainingslager einen Wettkampf schwimmen. Das passt“, sagte er. Die Magedeburger waren in der spanischen Sierra Nevada.

Kein Grund zum falschen Neid für die Heimschwimmer. 15 von ihnen fliegen mit Cheftrainer Jörg Freyher über die Osterferien ins Trainingslager auf Zypern. Anne Borinski hat sich mit 14 Mädchen und Jungen der Elmshorner Talentfördergruppe für eine Woche in Lindow bei Berlin einquartiert. Der Trainingsbetrieb in der Traglufthalle endet am morgigen Donnerstag. Sonnabend kommen beim vereinsinternen Tag der Delfine noch einmal die Allerjüngsten zum Einsatz.

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