Fußball-Landesliga : 1:7-Klatsche: VfL Pinneberg II wird vom Wedeler TSV vorgeführt

Akkrobatisch kommt Pinnebergs Konrad Fey zum Abschluss. Wedels Mark Hinze (hinten) bleibt nur die Zuschauerrolle.
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Akkrobatisch kommt Pinnebergs Konrad Fey zum Abschluss. Wedels Mark Hinze (hinten) bleibt nur die Zuschauerrolle.

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24. August 2015, 16:00 Uhr

Eine Woche vorher noch himmelhochjauchzend, jetzt zu Tode betrübt. Das ungefähr ist der Gemütszustand der Landesliga-Fußballer des VfL Pinneberg II, die vom Wedeler TSV nach dem 1:0 bei Teutonia auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wurden. Die Pinneberger bezahlten „eine brutal schlechte Leistung, hart an der Grenze zur Arbeitsverweigerung“, wie Trainer Patrick Funk seine Eindrücke formulierte, mit einer 1:7 (1:2)-Niederlage.

WTSV-Coach Heiko Barthel blickt auf eine VfL-Zeit von 2008 bis 2012 zurück. Immer, wenn er sich bei Ausflügen das Zimmer mit David Fock teilte, wurde es lustig. Diesmal spendete Barthel Trost: Ligaobmann Fock, der anstelle des verletzten Tim Brüggemann zwischen den Pfosten einsprang, machte beim Wedeler 3:1 von Sonay Hayran, ein Freistoßball, der wie ein aufgescheuchtes Huhn „flatterte“, nicht die beste Figur. Die Pinneberger resignierten vollends, nachdem sie sich schon vorher in Demutshaltung begeben hatten. Das 1:2 bekamen sie von WTSV-Keeper Stefan Steen geschenkt, von dessen Oberschenkel der Ball zu Danny Lorenzen sprang. Ansonsten spielte nur eine Mannschaft im Stadion am Rosengarten. Das waren die Wedeler, deren 6:1 aus einem von Martin Staegemann an Hendrik Ebbecke verursachten Foulelfmeter resultierte.

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