Handball : Zum Jubeln zu müde

Obwohl sie unsanft in die Zange genommen wird, schließt Paulina Gelhardt auch diesen Angriff mit einem Treffer für die B-Jugendhandballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz ab
Obwohl sie unsanft in die Zange genommen wird, schließt Paulina Gelhardt auch diesen Angriff mit einem Treffer für die B-Jugendhandballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz ab

B-Jugend der HSG Holsteinische Schweiz ist Meister der Regionsliga.

shz.de von
19. März 2019, 17:50 Uhr

Die B-Jugandhandballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz haben schon vor dem Ende der Regionsligasaison 2018/ 19 den Meistertitel in der Tasche. Das Team um Trainer Sven Petersen machte den Titelgewinn mit einem 18:15 (9:5)-Erfolg beim ATSV Stockelsdorf perfekt.

Das Spiel wurde von beiden Teams intensiv geführt. Petersen lobte die geschlossene Mannschaftsleistung. In der ersten Halbzeit suchten beide Teams zunächst ihre Form. Die HSG startete mit einer 3:1-Führung, die aber kein Zeichen für eine klare Überlegenheit gewesen sei.

„Die Stockelsdorferinnen ließen nicht viel zu und hatten mit ihrer Taktik weitestgehend Erfolg. Sie spielten ihre Angriffe lange aus und erzielten immer wieder durch unorthodoxe Würfe Tore“, berichtet Petersen. Auch eine Auszeit habe keinen zählbaren Erfolg gebracht. Es dauerte dann bis zur 19 Spielminute, als Paula Gelhardt das Spiel in die Hand genommen und die erste Drei-Tore-Führung herausgeworfen habe. Kurz vor der Pause nahm sich Meret Mißling dann noch ein Herz und hämmerte den Ball kurz entschlossen in das Tor der Stockelsdorferinnen. Die Torhüterin hatte den Ball nicht kommen sehen und reagierte erst, als der Ball wieder aus dem Netz kam.

Die zweite Halbzeit begann mit zwei schnellen Toren der HSG – ehe das Spiel verflachte. Eine sehr wichtige Rolle spielte Paula Gelhardt, die die entscheidenden Tore erzielte.

„Nach dem Schlusspfiff wollte der Jubel nicht so recht ausbrechen, zu intensiv und anstrengend war das Spiel. Am Sonnabend steht ab 16 Uhr im Ernst-Rüdiger-Sportzentrum gegen den TSV Ratekau das letzte Heimspiel der Saison an, bevor es am letzten Spieltag nach Geesthacht geht.

Zur Meistermannschaft gehören Torhüterin Lea Bröer sowie Paula Gelhardt (10), Serafina Pahl (2), Lea Merz (2), Svea Trostmann (2), Meret Mißling (1), Rike Siemund (1), Leonie Sönmez, Svea Schumacher, Lina Marquardt und Elina Weidemann. In Stockelsdorf nicht eingesetzt wurden Daphne Maaß, Ina Westermann, Jonna Westermann und Jane Haß.

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