Frauenhandball : Nach der Pause war’s ein Krimi

Marila Grunwald ist freigespielt worden und hat vom Kreis freie Bahn zum Tor des SV Henstedt-Ulzburg II.
Marila Grunwald ist freigespielt worden und hat vom Kreis freie Bahn zum Tor des SV Henstedt-Ulzburg II.

HSG Holsteinische Schweiz feiert mit 26:25 gegen Henstedt-Ulzburg II ersten Saisonsieg.

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09. September 2019, 17:25 Uhr

Malente | Mit 26:25(15:15) gewannen die Handballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz gegen den SV Henstedt-Ulzburg II. Für das Team von Trainer Fred Boller war es der erste Sieg im zweiten Saisonspiel.

Die Gastgeberinnen starteten gut ins Spiel. Die Abwehr stand stabil und im Angriff wurden die sich bietenden Tormöglichkeiten genutzt. Jedoch bereitete Johanna Böhl der HSG Probleme. Sie war mit 13 Treffern, vier davon per Siebenmeter, beste Torschützin des Spiels und sorgte mit dafür, dass ihre Mannschaft nicht den Anschluss verlor, als es zum Ende der ersten Hälfte mit drei Toren zurücklag (12:9, 22.). So ging es mit einem Unentschieden in die Kabine.

„Die zweite Spielhälfte wurde dann zum nervenaufreibenden Krimi“, berichtete Holstein-Rückraumspielerin Kim Zühlke. Ihr Team war dabei etwas nervös und produzierte viele technische Fehler.

Dies machten die Gastgeberinnen jedoch durch Kampfgeist und unbedingtem Siegeswillen wett. Zusätzlich ließ Boller in der entscheidenden Phase offensiver verteidigen, vorgezogen auf die torgefährliche Johanna Böhl. Dies sei laut Zühlke der Schlüssel gewesen, um das Spiel zu gewinnen.

Johanna Andersson gab ihren Einstand für die HSG
Carsten Bünning
Johanna Andersson gab ihren Einstand für die HSG
 

Denn die Gastgeberinnen holten sich nach den Zwischenständen von 21:19 (40.) und 23:21 (48.) den verdienten Sieg, obwohl sie gut sieben Minuten vor dem Abpfiff mit einem Tor zurücklagen (23:24, 53.). Eine Auszeit sorgte dann für die richtige Einstellung und die HSG brachte sich mit einem 3:0-Lauf auf die Siegerstraße.

Kim Zühlke meinte: „Das war kein perfektes Spiel, aber ein Spiel, in dem wir zum Ende hin die Nerven behielten, kämpften und gewannen. Darauf wollen wir aufbauen!“

Für die HSG Holsteinische Schweiz spielten Danika Hahn und Marina Dose im Tor sowie Kim Zühlke (6), Johanna Andersson (6/2), Irina Lesch (4), Sabrina Wagner (4/1), Jessica Plötz (2/1), Mieke Rusch, Oksana Puschkarev, Madita Seifert, Marila Grunwald (je 1), Sarah Nadolni und Sonja Simonsen.

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