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Jessica Wann hält überragend

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Bösdorfer Fußballerinnen ziehen sich in der Schleswig-Holstein-Liga beim 0:1 gegen Ratekau-Strand achtbar aus der Affäre

shz.de von
erstellt am 10.Sep.2013 | 00:33 Uhr

Ein winziger Moment der Unachtsamkeit reichte – und schon war der eine Punkt weg, den sich die Fußballerinnen des SV Fortuna Bösdorf gegen die SG Ratekau-Strand 08 erhofft hatten. So kassierte das Team um Trainer Stephan Mohr gegen die Ostholsteinerinnen eine bittere 0:1(0:0)-Niederlage.

So bewies Kristina Kucharski ihre Cleverness, als sie mit einem Pass in die Mitte freigespielt worden war. Sie schob den Ball zum Tor des Tages ins untere Eck (67.). Da hatte die überragende Bösdorfer Torfrau Jessica Wann keine Abwehrchance. Stephan Mohr sieht in den Gästen einen der großen Favoriten für den Meistertitel. Und so stellte er seine Spielerinnen sehr defensiv ein, die Bösdorferinnen überließen den Gegnerinnen das Spiel. Die Abwehr stand sicher,
Kapitän Maren Hauschulz agierte als Absicherung. Und im Tor zeigte Jessica Wann eine überragende Partie.

„Die Abwehrarbeit ist ohnehin unsere Stärke“, weiß Stephan Mohr. Im Schnitt kassieren die Bösdorferinnen einen Gegentreffer pro Spiel, verrät der Blick in die Statistik, die Mohr seit drei Jahren führt.

Bereits in der fünften Minute zeigte Jessica Wann ihre ausgezeichnete Form. Sie kratzte mit einer sehenswerten Parade einen Schuss von Maria Pereira da Silva aus dem linken Eck. Nach zehn Minuten hatte Kirsten von Rothkirch und Panten bei einem Konter das 1:0 auf dem Fuß. Sie erlief einen Steilpass, zog aus vollem Lauf ab und zwang Gäste-Torhüterin Jasmin Spiel zu einer Glanztat, die den Ball aus dem rechten unteren Eck fischte. Auf der Gegenseite hatten die Fortunen eine Schrecksekunde zu überstehen, als Kristina Kucharski aus zehn Metern den Pfosten traf (14.).

„Wir haben eine disziplinierte Leistung gezeigt. Meine einziger Kritikpunkt ist, dass wir viele Bälle früh verloren haben“, meinte Stephan Mohr nach dem Schlusspfiff. Der Sieg für
Ratekau sei verdient – auch wenn die Bösdorferinnen in der Schlussphase eine gute Möglichkeit zum Ausgleichstreffer hatten. Doch Julia Ennen übersah die mitgelaufene Paulina Großfeldt (82.). So blieb es bei der knappen Niederlage. Am kommenden Sonntag, dem 15. September, kommt es um 15 Uhr in Klein Rönnau bei der SG Rönnau-Daldorf zum Duell zweier Aufsteiger in die Schleswig-Holstein-Liga. „Da werden wir sicher offensiver spielen“, verspricht der Bösdorfer Trainer.

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