Tennis : Frühjahrsputz auf der Außenanlage in Malente

Uwe Kleindienst bereitet die Plätze vor, indem er sie wässert und walzt. Fotos: TC Rot-Weiß Malente
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Uwe Kleindienst bereitet die Plätze vor, indem er sie wässert und walzt. Fotos: TC Rot-Weiß Malente

Tennisverein Rot-Weiß investiert rund 4000 Euro für Sichtblenden.

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20. April 2021, 17:11 Uhr

Malente | Auch wenn die Corona-Beschränkungen nach wie vor den Alltag bestimmen, sieht der Tennis-Club Rot-Weiß Malente optimistisch in die nahe Zukunft. „Unsere Mitglieder freuen sich auf den Saisonstart“, sagt der Vereinsvorsitzende Jochen Torpus.

Wie in jedes Jahr haben die Mitglieder bei Arbeitseinsätzen kräftig angepackt, um die Tennisanlage aus dem „Winterschlaf“ zu holen. Anders als in den Vorjahren war es aufgrund der Corona-Abstandsregeln und Hygienevorschriften aber nicht das große Treffen der „TCRW-Tennisfamilie“, die generationsübergreifend Hand in Hand innerhalb weniger Stunden die Anlage von Laubresten befreite, Sichtblenden befestigte und das Clubhaus herrichtete. Diesmal arbeiteten kleine Teams zu unterschiedlichen Zeiten auf der Anlage.

Die Mitglieder konnten nicht alle notwendigen Arbeiten selbst in die Hand nehmen. So beauftragte der Vereinsvorstand auch in diesem Jahr eine Fachfirma mit vorbereitenden Arbeiten an den beiden Tennisplätzen. Die Hamburger Firma lieferte fünf Tonnen Ziegelmehl zur Anlage. In aufwendiger Handarbeit mussten der rote Tennissand auf den beiden Plätzen verteilt, eingeschlemmt, geglättet und gewalzt sowie Linienbänder ausgetauscht und gerichtet werden. „Zusätzlich zu diesen Arbeiten der Fachfirma waren in diesem Jahr Investitionen erforderlich. So wurden unter anderem neue Sichtblenden angeschafft, für die der Tennis-Club Rot-Weiß rund 4.000 Euro aus der Vereinskasse investiert habe, um Mitgliedern und Gästen für Punktspiele und Breitensport optimale Bedingungen zu schaffen, erläuterte der Vereinsvorsitzende. Jochen Torpus betonte, dass der Verein für diese Ausgaben keine Unterstützung aus Haushaltmitteln der Gemeinde Malente oder anderen „öffentlichen Töpfen“ erhalte, sondern ausschließlich auf Eigenmittel angewiesen sei.

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