2. Handball-Bundesliga : Dennis Klockmann hält den Sieg fest

Mit 18 Paraden war Torwart Dennis Klockmann der Garant für den 23:22(8:12)-Erfolg des VfL Lübeck-Schwartau beim TV Großwallstadt.
Mit 18 Paraden war Torwart Dennis Klockmann der Garant für den 23:22(8:12)-Erfolg des VfL Lübeck-Schwartau beim TV Großwallstadt.

Der VfL Lübeck-Schwartau dreht nach Fünf-Tore-Rückstand das Spiel beim TV Großwallstadt und gewinnt 23:22.

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30. Dezember 2020, 21:46 Uhr

Elsenfeld | Der VfL Lübeck-Schwartau kann in der 2. Handball-Bundesliga auswärts doch gewinnen. In einem spannenden Spiel, in dem der TV Großwallstadt lange Zeit in Führung lag, setzte sich die Klasse der Gäste durch. In der Schlussphase war Mex Raguse der entscheidende Spieler, der beim 23:22(8:12)-Sieg des VfL die letzten vier Tore erzielte.

Wurfschwächen in der ersten Halbzeit

Der VfL Lübeck-Schwartau litt auch am Mittwochabend in der Untermainhalle in Elsenfeld unter seiner Abschlussschwäche. Beim TV Großwallstadt gelangen der Mannschaft um Kapitän Martin Waschul in den ersten 30 Minuten lediglich acht Tore. Und hätte nicht Dennis Klockmann in VfL-Tor erneut seine glänzende Form bewiesen, wäre der Rückstand sicher höher als nur vier Tore gewesen. Bei den Gastgebern war Torhüter Jan-Steffen Redwitz lange ein sciherer Rückhalt. Doch in den letzten Spielminuten guckten sich die Gäste den Keeper des TV Großwallstadt aus und kamen zu sicheren Toren.

Carl Löfström sieht die Rote Karte

Die Gastgeber lagen zeitweise mit fünf Toren vorn und hatten alle Trümpfe in der Hand, denn nacheinander mussten in der 42. Minute Abwehrchef Martin Waschul nach der dritten Zwei-Minuten-Strafe und Carl Löfström nach einem Foulspiel mit einer glatten Roten Karte vom Feld (48.). Hinzu kam, dass sich Markus Hansen bei einem Angriff eine blutende Wunde zuzog. Der TV Großwallstadt zog auf 16:11 davon, verpasste jedoch eine höhere Führung, weil Dennis Klockmann die Ruhe selbst war und auch von der Siebenmeterlinie kaum zu überwinden war. Nach 60 Minuten staden für den Torwart des VfL in der Statistik 18 Paraden zu Buche.

5:1-Abwehr funktioniert immer besser

Niels Versteijnen und letztlich Mex Raguse behoben die Wurfschäche bei den Gästen. In der Abwehr funktionierte die 5:1-Deckung nach dem Verlust des Innenblocks Waschul-Löfström immer besser. Jetzt fand auch Julius Lindskog Andersson besser in die Partie, der bis dahin recht glücklos gewirkt hatte.

Niels Versteijnen trifft sechs Mal

Die Tore für das Siegerteam erzielten Niels Versteijnen (6/2), Mex Raguse (5), Jan Schult (3), FinnKretschmer, Carl Löfström, Julius Lindskog Andersson (je 2), Markus Hansen, Mattis Potratz und Thees Glabisch (je 1). In der Tabelle behauptet sich der VfL Lübeck-Schwartau mit 16:10 Punkten auf dem fünften Rang und geht mit einem Erfolgserlebnis in die siebenwöchige Pause, die die 2. Liga wegen der Weltmeisterschaft in Ägypten einlegt.

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