Fussball-Oberliga Süd : Dennis Jaacks sieht Eutin 08 als Außenseiter

Die Eutiner Oberligafußballer hatten am vergangenen Wochenende bei der 2:3-Niederlage in Dornbreite Pech im Abschluss. Hier landet die Direktabnahme von Fatlind Zymberi am kurzen Pfosten des Lübecker Tores.
Die Eutiner Oberligafußballer hatten am vergangenen Wochenende bei der 2:3-Niederlage in Dornbreite Pech im Abschluss. Hier landet die Direktabnahme von Fatlind Zymberi am kurzen Pfosten des Lübecker Tores.

Am Sonnabend stellt sich Titelfavorit SV Todesfelde ab 14 Uhr auf dem Waldeck vor.

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16. Oktober 2020, 17:30 Uhr

Eutin | Die Favoriten auf die beiden ersten Plätze der Fußball-Oberliga Süd sind ihren Rollen bisher gerecht geworden. Der SV Todesfelde und der SV Eichede führen die Tabelle an. Am heutigen Sonnabend kommt der SV Todesfelde nach Eutin. Die Gäste gelten auch als Kandidat für den Aufstieg in die Regionalliga. Ihre jüngsten Erfolge sind beeindruckend: Der SV Todesfelde gewann im Januar vor knapp 10.000 Zuschauern das Hallen Masters in Kiel, setzte sich im Landespokalfinale gegen Drittligist VfB Lübeck durch und verkaufte sich im heimischen Stadion im DFB-Pokal teuer, als sie gegen die Zweitligaprofis des VfL Osnabrück 0:1(0:0) verloren. Da ist es nur logisch, dass die Todesfelder als große Favoriten in das Oberligaspiel gehen.

Im Kader des SV Todesfelde stehen zwei Spieler mit Eutiner Vergangenheit

„Der SV Todesfelde verfügt über den Kader mit den stärksten Spielern der Liga“, sagt der Eutiner Trainer Dennis Jaacks respektvoll. Neben Torjäger Morten Liebert gehören zwei Spieler mit Eutiner Vergangenheit zu den Stützen der Gäste: Christian Rave und Torwart Fabian Landvoigt, der unter seinem Geburtsnamen Fabian Oeser von 2013 bis 2016 bei Eutin 08 zwischen den Pfosten gestanden hat. Der Dorfverein aus dem Kreis Segeberg hat in der laufenden Saison bereits eine Niederlage kassiert, als er gegen den SV Eichede 1:3 verlor. Anschließend gab es aber ein 4:1 beim PSV Neumünster und ein 4:0 gegen Preußen Reinfeld, in der aktuellen Tabelle stehen die Todesfelder mit 12 Punkten aus fünf Spielen und 15:4 Toren an der Spitze, bester Torjäger der Oberliga ist Morten Liebert mit sechs Toren.

Eutin 08 weist nach vier Spielen einen 3:2-Sieg beim VfB Lübeck II sowie Niederlagen gegen den Oldenburger SV (1:2), beim FC Dornbreite (2:3) und zuletzt am Dienstagabend gegen den TSV Pansdorf (2:4) auf. „Unser Konstrukt ist noch in der Entwicklung“, stellt Dennis Jaacks fest. Dabei folgte der überraschenden Niederlage bei Neuling FC Dornbreite zuletzt die Niederlage gegen den Nachbarn TSV Pansdorf, bei der Eutin 08 eine Halbzeit lang den Gegner beherrschte und verdient 2:0 führte. Doch dann wendete der TSV Pansdorf das Blatt. „Da war ein gehöriges Stück Spielglück dabei“, meint Jaacks im Rückblick.

Wir verspüren keinen Druck und können befreit aufspielen. Dennis Jaacks, Trainer von Eutin 08
 

Gegen den SV Todesfelde haben die Eutiner die Außenseiterrolle. „Wir verspüren keinen Druck und können befreit aufspielen“, sagt der Eutiner Trainer. Personell kann er fast aus dem Vollen schöpfen. Neben dem langzeitverletzten Kapitän Sebastian Witt fehlen Urlauber Viktor Dragusha und Kevin Hübner, der nach seiner Verletzung, einer Prellung im Oberschenkel mit Muskelverletzung, im Dornbreitespiel wohl in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen kann.

Der SV Todesfelde sei sehr flexibel, lobt Jaacks den Gegner. Er weiß aber auch: „Der SV Todesfelde ist schon ein dickes Brett. Aber ich denke, wir haben eine gute Spielidee, mit der wir ein guter Gegner sein können.“

Am Dienstag gibt es die Revanche gegen den TSV Pansdorf

Bereits am kommenden Dienstag haben die Eutiner die Möglichkeit, sich beim TSV Pansdorf für die Punktspielniederlage zu revanchieren, denn dann kommt es ab 19.30 Uhr im Viertelfinale des Kreispokals zum erneuten Aufeinandertreffen der beiden Rivalen.

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