Fussball : BSG Eutin bleibt Kreisligist

Mit einem „Tunnel“ erzielt Dominik Palazzoni das 2:0 für die BSG.
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Mit einem „Tunnel“ erzielt Dominik Palazzoni das 2:0 für die BSG.

Eutiner beseitigen mit einem 6:1(1:0)-Sieg gegen den FC Riepsdorf die letzten Zweifel am Klassenerhalt.

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13. Mai 2019, 21:19 Uhr

Eutin | Die BSG Eutin hat sich mit einem auch in der Höhe verdienten 6:1(1:0)-Sieg gegen den FC Riepsdorf vorzeitig den Klassenerhalt in der Fußball-Kreisliga gesichert. Das Team von Trainer Stefan Lunau dominierte die komplette Partie und spielte im zweiten Durchgang wie aus einem Guss.

Nach einer verhaltenen ersten Viertelstunde übernahmen die Eutiner zusehends die Initiative. Allerdings gingen die Gastgeber zunächst fahrlässig mit ihren Chancen um. Erst in der 28. Minute traf Dustin Uchneytz zur längst fälligen Führung. Bis zur Halbzeitpause blieb es bei dem knappen Ergebnis, mit dem die Gäste gut bedient waren.

In der zweiten Halbzeit erhöhten die Eutiner den Druck und schnürten die Riepsdorfer phasenweise im eigenen Strafraum ein. Die Chancen häuften sich. Eine davon nutzte Dominik Palazzoni nach einer feinen Einzelleistung in der 58. Minute. Per überlegtem Beinschuss traf er zum 2:0. Der FC Riepsdorf kam selten vor das Eutiner Tor, verkürzte aber in der 62. Minute überraschend auf 1:2, als Mergim Rrahmoni ein Eigentor unterlief. Nur vier Minuten später stellte Alexander Knappe mit einem Abstauber den alten Abstand wieder her.

In der restlichen Spielzeit agierte nur noch die BSG. So waren die weiteren Treffer nur eine Frage der Zeit. Mit einem gefühlvollen Heber traf Jonas Thiedeitz (73.) zum 4:1. In der 83. Minute hielt BSG-Keeper Maurice Lehmann einen von Andre Kuchel schwach getretenen Foulelfmeter. Drei Minuten später krönte Lennart Zimmermann seine starke Vorstellung als ständiger Antreiber mit dem 5:1. Den Schlusspunkt setzte Knappe mit dem 6:1 in der Nachspielzeit. Er traf mit einer gekonnten Direktabnahme genau in den Torwinkel.

„Man hat heute gesehen, wer den Sieg mehr wollte. Wir waren vor allem spielerisch überlegen und haben in der zweiten Halbzeit auch unsere Chancen“, sagte der rundum zufriedene Stefan Lunau.

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