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37. Handball-Turnier um den NF-Cup des Bredstedter TSV : Zufrieden und sportlich erfolgreich

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Als die letzten Handballer längst die Heimreise angetreten hatten und das Camp, in dem Sportlerinnen und Sportler untergekommen waren, abgebaut war, wurde Bilanz gezogen. Sie fiel positiv aus.

Turnierleiter Wolfgang Dyck war mit dem Wochenende äußerst zufrieden und resümierte: „Das Wetter hat diesmal mitgespielt, das hebt die Stimmung aller Beteiligten. Das Cup-Camp profitiert auch davon, wenn es trocken bleibt. Zudem hat das Team so mehr Freude beim Auf- und Abbau.“

54 Handball-Mannschaften aus nah und fern spielten um den 37. NF-Cup, der in insgesamt sechs Sporthallen in Bredstedt und Umgebung über die Bühne ging. Nicht nur organisatorisch, auch sportlich lohnte es sich für den Bredstedter TSV, der einen ersten und einen zweiten Platz verbuchte.

Der Sieger im A-Pokal der Frauen, Oberligist MTV Herzhorn, hatte sich – wie auch die Bredstedter Liga-Rivalinnen – in der Gruppenphase ungeschlagen durchgesetzt. Drei ihrer vier Gruppenspiele gewannen die Steinburgerinnen nur mit einem Tor Differenz. Die „Bredis“ kassierten in der Zwischenrunde die erste Niederlage, gewannen sonst alle Partien souverän.

Im Finale, das wegen der kurzen Spielzeit von 18 Minuten keine Schwächephase erlaubte, mussten die Gastgeberinnen, die anfangs besser im Spiel waren, den Herzhornerinnen nach einer durchgehend engen Partie am Ende zu einem 13:11-Sieg gratulieren.

Bei den Männern ging es ähnlich spannend zu. Die Halbfinalspiele sowie das Finale waren allesamt heiß umkämpft. Die Bredstedter (SH-Liga), die sich in der Gruppenphase souverän durchgesetzt und unter anderem einen 17:2-Kantersieg gegen den Finowfurter SV eingefahren hatten, mussten in der Zwischengruppe gegen den späteren Finalgegner VfL Lichtenrade eine 12:14-Niederlage in Kauf nehmen. Im Finale führten die Berliner meist mit einem bis zwei Toren, die Nordfriesen kämpften sich kurz vor Schluss noch einmal herankämpfen und glichen aus.

Mit 9:9 ging es in den „Sudden Death“. Die Bredstedter gewannen den Sprungball und spielten gleich den ersten Angriff gut aus. Melf Voigt, im Sommer von DHK Flensburg II zu seinem Heimatverein zurückgekehrt, entschied das Spiel zu Gunsten der Gastgeber.

Der TSV Sieverstedt, mit der Herren-Mannschaft sowie der A-Jugend (Sieverstedt II) angetreten, erreichte mit beiden Teams die Zwischenrunde. Dort trafen sie dann aufeinander – und die Youngster, die in die Bundesliga aufgestiegen sind, setzten sich gegen die Herren (Landesliga) durch und erreichten das Halbfinale, das gegen den VfL Lichtenrade verloren ging.

Den B-Pokal der Frauen gewann Landesligist Stern Flensburg, der als Gruppenletzter aus dem im A-Pokal abgestiegen war. Die Flensburgerinnen setzten sich 7:6 gegen die zweite Mannschaft des Bredstedter TSV durch. Den C-Pokal entschied die HSG Eiderstedt mit 6:5 gegen den TSV Glücksburg 09 für sich. Den B-Pokal der Männer gewann der TSV Kronshagen gegen den Eimsbütteler TV (11:6), der Wellingdorfer TV setzte sich beim Oldies-Turnier ungeschlagen durch.

Nun richtet sich der Blick der Macher bereits nach vorne – der NF-Cup 2018 geht am Wochenende 24. bis 26. August über die Bühne.

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Ergebnisse unter: www.nf-cup.jimdo.com/ergebnisse-2017/

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