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pokal-knaller im niko-nissen-stadion : „Wir wollen und werden dieses Spiel genießen“

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Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Es ist das Spiel des Jahres für die Verbandsliga-Fußballer des SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Am Sonntag (15 Uhr) kommt der starke Regionalligist VfB Lübeck zum Viertelfinalspiel im SHFV-Lotto-Pokal nach Nordfriesland.

Man darf gespannt sein. Die Verbandsliga-Fußballer des SV Frisia 03 Risum-Lindholm haben am Sonntag (15 Uhr) im Viertelfinale des Lottopokals des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV) den Regionalligisten VfB Lübeck zu Gast im Niko-Nissen-Stadion. Dieses Spiel „verdienten“ sich die Schützlinge von Trainer Bodo Schmidt mit einer grandiosen zweiten Halbzeit im Achtelfinale gegen den Heider SV. Nach dem 0:1 zur Pause und einem zwischenzeitlichen 1:2 gewannen die Nordfriesen dank einer Leistungssteigerung am Ende doch noch mit 4:2.

Jetzt wollen sie auch den zwei Klassen höher spielenden VfB Lübeck das Fürchten lehren, sind allerdings krasser Außenseiter. Der Trainer ist gespannt: „Das ist ein Spiel außerhalb unseres normalen Verbandsliga-Alltags, das I-Tüpfelchen in einer noch jungen Saison.“

Zwei Verbandsligisten muss der VfB Lübeck noch schlagen, ehe im Mai ein SHFV-Pokal-Finale auf der heimischen Lohmühle (möglicherweise gegen Holstein Kiel) zum Saisonhöhepunkt werden könnte. Auf den Sieger wartet im Halbfinale der SSV Güster.

„Eine lange Fahrt, der psychologische Druck, eigentlich nichts gewinnen zu können und ein Gegner, der sicher unangenehm zu spielen sein wird – es gibt keinen Grund, diese Aufgabe zu unterschätzen“, sagt VfB-Trainer Denny Skwierczynski. „Zudem ist der Pokal auch finanziell wichtig, und ich hoffe, dass die Aussicht auf das Halbfinale und ein mögliches Endspiel endgültig für die nötige Ernsthaftigkeit sorgt.“

Nichtsdestotrotz denkt Skwierczynski auch über Änderungen nach. „Wir sind nicht Bayern München. Aber wir haben einen ausgeglichenen Kader. Wir werden so aufstellen, wie es für Sonntag die beste Wahl ist.“ Dabei erwartet der Trainer von Spielern, die zuletzt weniger zum Zug kamen, dass sie sich im Training anbieten. Dann ist denkbar, dass Akteure wie Marvin Thiel, Andre Ladendorf oder Sven Theißen auch von Beginn an zum Zug kommen könnten. Fraglich ist der Einsatz von Christian Rave, der im Training einen Schlag auf die Achillessehne bekam. Ausfallen wird auch Patrick Bohnsack.

„Wir wollen und werden dieses Spiel genießen und hoffen auf die Unterstützung vieler Zuschauer. Den VfB Lübeck sieht man hier in Südtondern ja nicht oft. Auch wenn wir natürlich wieder nur krasser Außenseiter sind, werden meine Jungs alles versuchen. Sie wollen wieder für eine Überraschung sorgen, aber diesmal wäre alles andere als eine Niederlage wirklich eine Riesensensation“, weiß Bodo Schmidt die Situation gut einzuschätzen.

Am Mittwoch holt Frisia der Verbandsliga-Alltag wieder ein, dann geht es um 19.30 Uhr zum Nachholspiel beim ETSV Weiche II nach Flensburg.

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erstellt am 20.Sep.2014 | 10:00 Uhr

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