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nordfriesische triathletin bei der wm in london : Unvergessliche Momente

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

Triathletin Kerrin Carstensen schwärmt vom Wettkampf in London, Die 25-Jährige vom Verein Fri Ööwingsfloose ging erstmals bei internationalen Titelkämpfen an den Start und zeigte sich in der englischen Metropole in starker Form.

Gelungene WM-Premiere für Kerrin Carstensen: Bei den Triathlon-Weltmeisterschaften in London ging die 25-Jährige vom Verein Fri Ööwingsfloose erstmals bei internationalen Titelkämpfen an den Start und zeigte sich in der englischen Metropole in starker Form. Viele Impressionen im Kopf und ein respektables Ergebnis auf der Urkunde nahm die Achtruperin nach vier Tagen aus der englischen Metropole mit nach Hause.

Dass für die Landesmeisterin 2012 ihrer Altersklasse gegen die Asse aus allen Kontinenten kein Spitzenplatz möglich sein würde, war für die Nordfriesin von vornherein klar. Mit ihrem 73. Platz in der AgeGroup (Altersklasse) W 25 auf der Olympischen Distanz präsentierte sich Kerrin Carstensen bei ihrem ersten Start im Nationaltrikot jedoch als konkurrenzfähig. Nach 750 Metern Schwimmen im See des Hyde Parks, 40 Kilometern Radfahren durch die Londoner City und dem Lauf über zehn Kilometer rannte Carstensen nach 2:34:27 Stunden glücklich ins Ziel. „Ich bin froh, dass alles glatt gelaufen und ich das Erlebnis richtig genießen konnte“, freute sich die Triathletin aus dem Norden.

Während zahlreiche Wettkämpfe in London unter dem typisch englischen Regenwetter litten, hatten die Altersklassen-Athleten das Glück, bei ihrem Start am frühen Morgen einige der wenigen Sonnenstunden erwischt zu haben. Wegen der Wassertemperaturen von 15 Grad Celsius und der noch kühleren Lufttemperaturen wurde aber dennoch ausgerechnet Carstensens Lieblingsdisziplin, das Schwimmen, von 1500 auf 750 Meter reduziert. „Das war für mich erstmal schade, aber als ich in dem kalten Wasser war, wusste ich, warum so entschieden wurde“, berichtet Carstensen. Nach der kühlen ersten Disziplin konnte sie dann in vollen Zügen die Radstrecke genießen, die zwischen Buckingham Palace und Tower zu einer sportlichen Sightseeing-Tour wurde. Auf dem Rad und auch beim Lauf durch den Hyde Park wurden die mehr als 200 deutschen Starter unter den über 2000 WM-Teilnehmern immer wieder lautstark von zahlreichen deutschen Fans am Streckenrand angefeuert. „Das war schon etwas Besonderes mit den vielen Athleten in ihren Nationaltrikots“, zeigte sich Carstensen von der WM-Atmosphäre angetan.

Während sie in London auf die Unterstützung ihres Freundes Constantin und ihrer Eltern zählen konnte, fieberten zu Hause per Live-Stream ihre Mitstreiter dem Bruhn & Thomsen-Team und ihre Vereinskollegen von Fri Ööwingsfloose in Echtzeit mit. „Die wussten immer genau, wo ich liege, und haben aus der Ferne mit unterstützt“, wusste die 25-jährige Augenoptikerin, die bei ihrer Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft auf die Unterstützung und das Verständnis ihres Arbeitgebers Optik Hallmann in Süderlügum zählen konnte.

Nach der langen Triathlon-Saison gönnt sich Kerrin Carstensen nun einen echten Erholungsurlaub – ohne Sport. Erst danach werden die Pläne für die Saison 2014 geschmiedet. „Grundsätzlich ist so eine WM-Teilnahme auf jeden Fall noch einmal ein Ziel“, erklärte die zufriedene Debütantin schon kurz nach der Rückkehr aus London.

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