in der zweiten halbzeit ohne chance : Umstrittener Elfmeter leitet Wende ein

Zur Pause hielten die Verbandsliga-Fußballer des TSV Rantrum noch ein 1:1 in Brunsbüttel. Doch am Ende stand eine 2:5-Niederlage des stark ersatzgeschwächten Teams.

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25. November 2013, 06:15 Uhr

Die Analyse fiel nüchtern aus. „Im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir das heute ganz gut gemacht – letztendlich war es natürlich doch eine deutliche Niederlage“, kommentiere Bernd Michalski, Trainer des Fußball-Verbandsligisten TSV Rantrum, die 2:5 (1:1)- Niederlage seines Teams beim BSC Brunsbüttel. Nach dem 3:0 des TSV Nordhastedt (siehe Bericht oben) sind die Dithmarscher bis auf einen Punkt an die Nordfriesen herangerückt – der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz beträgt nun schon acht Punkte.

Michalski stand erneut nur eine Notelf zur Verfügung, in der er selbst als einziger Auswechselspieler fungierte und für die letzte halbe Stunde sogar auf das Feld musste. Die Nordfriesen starteten mutig und kamen durch Markus Paul (1.) und Melf Thiesen (4.) früh zu guten Möglichkeiten. Nach starkem Tackling von Youngster Jakob Spreckelsen und anschließender Kombination über Gonne Leba und Markus Paul gelang Ove Feddersen schließlich der verdiente Führungstreffer für die Gäste (10.).

Kurz vor der Pause sprach Schiedsrichter Lars Duchow (Tellingstedt) dem BSC einen laut Michalski „nicht berechtigten“ Foulelfmeter zu, den Torben Schneidereit zum 1:1-Pausenstand verwandelte (43.).

In der zweiten Hälfte schwanden den ersatzgeschwächten Gästen zusehends die Kräfte und die Dithmarscher übernahmen das Kommando. Selim Gültekin aus der Nahdistanz (59.) und Thies Piehl (63.) schossen die Hausherren mit 3:1 in Front. Den Anschlusstreffer von Stürmer Markus Paul (79.) beantwortete Nils Klaassen nur eine Minute später mit dem 4:2. Piehl setzte noch den 5:2-Schlusspunkt (89.).

TSV Rantrum: Rathje – Spreckelsen, Jacobs, Matzen – Thiesen, Hagge, Drewing (60. Michalski), Theimer, Leba – Paul, Feddersen.

Tore: 0:1 (10.) Ove Feddersen, 1:1 (43., Foulelfmeter) Torben Schneidereit, 2:1 (59.) Selim Gültekin, 3:1 (63.), 5:2 (89.) Thies Piehl, 3:2 (79.) Markus Paul, 4:2 (80.) Nils Klaassen.

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