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Turbulente Schlussphase

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SG Ladelund-Achtrup-Leck besiegt den TSB Flensburg 3:1

shz.de von
erstellt am 13.Mai.2013 | 10:02 Uhr

leck | Fußball-Verbandsligist SG Ladelund-Achtrup-Leck (LAL) besiegte nach einer schwachen ersten Halbzeit am Ende den TSB Flensburg verdient mit 3:1 (0:0). Alle vier Tore fielen in der sehenswerten und munteren zweiten Halbzeit innerhalb von acht Minuten. "Ich denke, dass der Sieg schon aufgrund unser vielen guten Chancen in Ordnung geht. Bei der derzeitigen dünnen Personaldecke war das ein wirklich gutes Spiel von uns", freute sich SG-Trainer Dennis Peper über den Sieg. Ingo Lüthje hingegen war zunächst sprachlos. Das rettende Ufer für seine Mannschaft rückt in immer weitere Ferne. "Wir waren in der ersten Halbzeit die klar bessere Mannschaft, machen aber kein Tor. Wir wollten unbedingt gewinnen und laufen nach dem 1:1 ins das offene Messer. Aber wir sind eine Mannschaft geworden und werden weiterhin alles versuchen", sagte er, als er die Sprache wiedergefunden hatte.

Spielerisch wusste der TSB in der ersten Halbzeit zu gefallen - allerdings nur bis zum Strafraum. Im Abschluss zeigten die Gäste Schwächen. Nur einmal musste Aushilfstorhüter Finn Kröger, ansonsten fürs Tore erzielen zuständig, sich richtig lang machen und den Schuss von Vadim Galinger (26.) parieren. Der Nachschuss von Michael Fischer ging neben das Tor. Die SG geriet immer mehr unter Druck, kam kaum noch aus der eigenen Hälfte. Nur gelegentlich sorgte ein Konter für Gefahr vor dem TSB-Tor: Einen Schuss von Marc Koschenz (34.) parierte Julius Bielenberg glänzend. Erst zum Ende der Halbzeit kamen die Gastgeber in Schwung und begannen zu spielen.

Das setzte die SG nach der Pause fort und kam zu guten Möglichkeiten. Florian Bünger (69.) hatte nach schönem Konter über mehrere Stationen die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber aus zwölf Metern an Bielenberg. Danach ging es hin und her - Chance auf Chance. Marc Nielsen-Rosenberg (72.) setzte den Ball erst aus zehn Metern über das Tor und scheiterte vier Minuten später aus kurzer Distanz an Kröger. Sein Bruder Lars machte es besser und köpfte zum 1:0 (76.) ein. Der TSB hielt dagegen. Nach Freistoß von der Mittellinie köpfte Marten Elhöft über den herauslaufenden Kröger zum 1:1 (81.) ein, aber schon eine Minute später unterlief Dogan Göndüz ein Eigentor. Lars Rosenberg-Nielsen sorgte nur zwei Minuten für die Entscheidung. Bünger (85.) scheiterte am glänzend haltenden Bielenberg, und Rosenberg-Nielsen (89.) setzte den Ball aus 18 Metern daneben.SG LAL: Kröger - Thorsten Hansen, Thomsen, Leif Petersen, Ingwersen - Bünger (87. Peper), Reschke, Heider, Treitz - Koschenz (59. Bastian Christiansen), Nielsen-Rosenberg.

TSB Flensburg: Bielenberg - Hassanoglu, Göndüz, Aye, Walter - Jurijczuk, N. Duratovic, Galinger, Jacobs (60. Mujcanovic) - Fischer (70. Elhöft), Marc Nielsen-Rosenberg.

Schiedsrichter: Wölki (Schinkel). Tore: 1:0 (76.) Nielsen-Rosenberg, 1:1 (81.) Elhöft, 2:1 (82., Eigentor) Göndüz, 3:1 (84.) Nielsen-Rosenberg. Zuschauer: 80.

Beste Spieler: Nielsen-Rosenberg, Bünger, Treitz/Vadim Galinger, N. Duratovic, Bielenberg.

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