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handball schleswig-holstein-liga : TSV Mildstedt ist Halbzeit-Meister

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Mit dem 34:27 gegen die SG Bordesholm-Brügge haben die Handballer des TSV Mildstedt Platz eins in der SH-Liga gefestigt. Die HSG Nord-NF unterliegt dem ATSV Stockelsdorf.

Die Handballer des TSV Mildstedt gehen als Tabellenführer in die kurze Spielpause der Schleswig-Holstein-Liga. Das Team von Trainer Tim Binge besiegte die SG Bordesholm/Brügge 34:27 und hat 20:2 Punkte auf dem Konto. Nur der MTV Herzhorn (18:4) hält noch mit.

Die HSG Nord-NF (Achter, 9:11 Punkte) unterlag dem ATSV Stockelsdorf 27:31, kann im Nachholspiel gegen den Tabellenletzten TSV Grömitz (Sonnabend, 16.30 Uhr in Süderlügum) aber noch einige Plätze gut machen.

HSG Nord-NF – ATSV Stockelsdorf 27:31 (15:15)
Sonst sind es die löcherige Abwehr oder die Torhüter, die dem Gegner Vorteile bringen. Doch dieses Mal war es der Angriff der Nordfriesen. 24 (!) Fehlwürfe und ein Dutzend Ballverluste hatte Mannschaftsbetreuerin Angelika Janke notiert. Die Mannschaft von Coach John Madsen konnte den zuletzt erkennbaren Aufwärtstrend nicht bestätigen. Bis zum Halbzeitpfiff ging es noch einigermaßen glatt gegen einen beherzt aufspielenden Gast.

Nach Wiederbeginn führte die HSG schnell mit 17:15 und wähnte sich im Vorteil. Doch nach kurzem Kopf-An-Kopf-Rennen hatte Stockelsdorf beim 20:21 erstmals die Nase vorn und zum Auftakt der Schlussminuten mit 21:25 so gut wie gewonnen. Es war auch nichts mehr zu ändern, als die Gastgeber nach dem 26:29 zur offenen Manndeckung übergingen.

HSG Nord-NF: Lüers, Breuel – Haas /4/4), Schroedter, Thielebein (4/2), Petersen (2), von Garrel, Nehls, Böhmer (4), Jürgensen (4), Martinsen (6), May (2), Lorenzen (1).

TSV Mildstedt – SG Bordesholm/Brügge 34:27 (17:15)
„Natürlich wissen wir, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Aber gerade die letzten Spiele haben gezeigt, dass wir einen sehr breiten Kader haben und wir mit zwei Deckungssytemen flexibel auf den Gegner reagieren können. Allerdings wird die Rückrunde sicherlich nicht einfacher.“ So kommentierte Trainer Tim Binge die erfolgreiche Hinrunde seiner Mannschaft.

Mildstedt hatte über weite Strecken der Partie mehr Mühe als erwartet. „Wir haben uns sehr schwer mit unserem Aufbauspiel getan. Die Abläufe funktionierten nicht wie geplant“, so Binge. Die Gäste versuchten sich mit körperbetontem Spiel – und hatten zunächst auch Erfolg damit. Bordesholm erkämpfte sich im ersten Durchgang zweimal eine knappe Führung, weil Mildstedt zu viele Fehler machte. Über 9:9 und 15:12 (26.) führten die Nordfriesen zur Pause 17:15.

Nach dem Wechsel war das Spiel weiterhin ausgeglichen. 18:18 nach 36, 24:24 nach 47 Minuten – die Wende kam in der Schlussphase. Aus einer nun starken Defensive setzte Mildstedt zum Zwischenspurt an und erzielte neun Tore in Folge (33:24, 57.). Die nun kräftemäßig nachlassenden Gäste konnten nicht mehr dagegen halten.

TSV Mildstedt: Hansen, Hunwardsen - Andresen (1), Mario Petersen (11/5), Körner (3), Kossow (1), Göres (1/1), Kopittke (5), Thiessen (7), Flick (2), Malte Petersen, Tetens (1), Jess (1), Schmitz (1).

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