zur Navigation springen

Abschied am Saisonende nach zwei erfolgreichen Jahren : Trainer Bleicher verlässt Bredstedt

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Am Saisonende ist Schluss. Nach zwei erfolgreichen Jahren trennen sich die Wege von Trainer Thomas Bleicher und den Oberliga-Handballerinnen des Bredstedter TSV. Am Sonnabend (17.30 Uhr) geht’s zum Tabellenletzten Oeversee/Jarplund-Weding.

shz.de von
erstellt am 05.Mär.2016 | 10:00 Uhr

„Wir gehen im Guten auseinander. Es gibt keine Probleme mit Vorstand oder Mannschaft. Ich habe mich in Bredstedt zwei Jahre sauwohl gefühlt“, betonte Bleicher.

Entscheidend für ihn war aber, dass sich unter der Woche ein bevorstehender Umbruch im Team konkretisiert hat. Sieben Spielerinnen kündigten in einer Mannschaftsbesprechung zum Teil überraschend an, dass sie entweder aufhören oder aus beruflichen, schulischen oder gesundheitlichen Gründen kürzer treten wollen. „Zu einem Umbruch passt dann auch ein neuer Trainer“, sagte Bleicher.

Ein Nachfolger ist noch nicht in Sicht. „Die Ereignisse haben sich etwas überschlagen“, sagte Bredstedts Handball-Obmann Björn Schlichting, „jetzt müssen wir gucken, dass wir einen neuen Trainer finden.“ Auf jeden Fall wolle der BTSV die Oberliga erhalten, so Schlichting.

Bleicher selbst sagte, dass er mit einem neuen Verein in Kontakt sei, „aber da ist noch nichts spruchreif. Definitiv wird es nicht die Oberliga sein.“ Denn dort möchte der Trainer auch wieder als Schiedsrichter-Beobachter fungieren. „Das macht mir Spaß, war aber in dieser Saison aufgrund meiner Trainertätigkeit in der Oberliga nicht möglich.“

Für der Rest der Saison hat sich Bleicher viel vorgenommen. „Wir werden mit Volldampf angreifen. Der fünfte Platz im Aufstiegsjahr ist ein immens großer Erfolg. Den wollen wir festigen und vielleicht ein bisschen nach dem vierten Platz schielen“, sagte der BTSV-Coach.

Am Sonnabend (17.30 Uhr) steht das Derby beim Schlusslicht SG Oeversee/Jarplund-Weding an. „Mit einem Sieg würden wir Oeversee endgültig in die SH-Liga schießen. Das ist ein blödes Gefühl, lieber wäre mir das gegen eine Hamburger Mannschaft. Aber darauf können wir keine Rücksicht nehmen“, sagt Bleicher.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen