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Handball : Torhüter Siedenburg entnervt TSV Mildstedt

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Handballer des TSV Mildstedt sind wieder auf dem Boden der Tatsachen. Eine Woche nach dem überraschenden 30:30 gegen das Spitzenteam aus Weddingstedt gab es beim TSV Alt-Duvenstedt eine 27:35-Niederlage.

shz.de von
erstellt am 28.Mär.2017 | 06:00 Uhr

Die Handballer des TSV Mildstedt bleiben in dieser Saison der Schleswig-Holstein-Liga weiterhin eine Wundertüte. Nach dem überraschenden 30:30 vor einer Woche gegen den Meisterschaftskandidaten aus Weddingstedt musste sich das Team von Trainer Thorsten Schella diesmal mit einer 27:35 (13:20)-Auswärtsniederlage beim Tabellenelften TSV Alt Duvenstedt abfinden. „Der Wille war schon vorhanden. Nur konnten wir unsere Vorstellungen nach den kraftraubenden Wochen einfach nicht umsetzen und lieferten eine wirklich blutleere Vorstellung ab“, haderte Schella mit dem Ergebnis.

Schon nach acht Minuten musste der Mildstedter Coach die erste Auszeit nehmen, da sein TSV schon mit 1:6 hinten lag. Bis zu diesem Zeitpunkt gelang den Gästen kaum etwas, während Alt Duvenstedt – angetrieben vom absoluten Willen, den Klassenerhalt noch zu schaffen – jede sich bietende Chance wahrnahm und in Person von Rechtsaußen Frank Maukel immer wieder zum Torerfolg kam. Die kurze Neujustierung durch Schella zeigte dann aber erst einmal Wirkung. Mildstedt agierte nun etwas bissiger und fand beim 9:13 langsam ins Spiel. Doch das erwies sich nur als Strohfeuer. Alt Duvenstedt drückte bis zur Pause wieder aufs Tempo und erhöhte auf 20:13.

Nach dem Wechsel stellte Mildstedt etwas um. Da mit Kristof Kossow ein weiterer Rückraumspieler ausfiel, agierte Mario Petersen nun auf der Mittelposition und Thore Jess auf Halbrechts. „Doch egal, was wir versuchten, wir waren als Mannschaft einfach zu schlecht, um Alt Duvenstedt irgendwie gefährlich zu werden“, beschrieb Schella das Geschehen. Zwar verkürzten die Gäste nochmals auf 21:25 (45. Minute), ließen im Anschluss aber etliche freie Chancen ungenutzt und scheiterten reihenweise an Torhüter Hauke Siedenburg. So zogen die Gastgeber wieder davon und machten am Ende den ungefährdeten 35:27-Heimsieg klar.

„Für uns gilt es, auch am Ende der Saison noch aus diesen Fehler zu lernen, um in den nächsten Begegnungen noch Siege einzufahren“, sagte Schella trotzig und blickte schon auf das bevorstehende Derby gegen den Bredstedter TSV in der heimischen Mildauhalle.

TSV Mildstedt: Beisner, Hansen – Göres, Flick (2), Lorenzen (1), Hoffmann (1), Empen (1), Petersen (8/3), Jess (2), Hansen (7), Igneris (1), Lutz (4).

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