Fussball-Kreispokal : SV Dörpum will SV Frisia 03 Risum-Lindholm ärgern

Avatar_shz von 06. August 2021, 15:55 Uhr

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Respekt vor Dörpums Knipser: Auf Malte Johannsen müssen die Risum-Lindholmer besonders achten.
Respekt vor Dörpums Knipser: Auf Malte Johannsen müssen die Risum-Lindholmer besonders achten.

Im Duell Verbandsligist gegen Oberligist wird am Sonntag der Finalgegner für die Husumer SV ermittelt

Dörpum | Der SV Dörpum und der SV Frisia 03 Risum-Lindholm freuen sich auf ein interessantes Halbfinale im Fußball-Kreispokal am Sonntag um 15 Uhr. „Wir sind guter Dinge und haben nichts zu verlieren“, sagt Trainer Uwe Petersen vom Gastgeber Dörpum vor dem Duell mit seiner ehemaligen Mannschaft. Oberligist Frisia will unbedingt das Finale erreichen, um sich gegen die Husumer SV für das vor vier Wochen verlorene Endspiel der Vorsaison zu revanchieren. Petersen sieht sein Verbandsliga-Team zwar in der Außenseiterrolle, kündigt aber an: „Wir wollen Frisia auf unserem kleinen Platz etwas ärgern.“ Hauptaufgabe für die Gastgeber wird es sein, Frisias Angreifern das Leben schwer zumachen. „Wenn alle dabei sind, liegt die Stärke der Risum-Lindholm klar in der Offensive“, weiß Petersen. Dass der SV Dörpum vor einer Woche den Halbfinaleinzug gegen einen Kreisklassenvertreter schwer erkämpfen musste, sieht Uwe Petersen gelassen. „Die SG Mitte NF macht gute Jugendarbeit. Die Qualität der Mannschaft ist höher als Kreisklasse A, die könnten locker in der Verbandsliga mithalten. Wir hatten in der Verlängerung ein paar Körner mehr und haben verdient gewonnen“, ordnet der Dörpumer Coach den 4:0-Erfolg ein. Gegen Frisia kann er wieder auf einen fast kompletten Kader zurückgreifen. Die Gäste haben Respekt vor der Heimmannschaft. „Die Dörpumer haben eine tolle Gemeinschaft. Sie machen es über ihre Identität. Dass sie sich über Jahre in der Verbandsliga halten, muss man anerkennen“, meint Frisias Sportlicher Leiter Sönke Lorenz. Er komme gern in das familiäre und nette Ambiente, rechnet aber damit, dass die Gastfreundschaft auf dem Spielfeld pausiert. „Es wird nicht einfach, unsere spielerische Überlegenheit auf dem kleinen Platz durchzusetzen. Dörpum kommt gern von hinten ’raus und steckt Bälle zu Malte Johannsen durch, der dann sehr erfolgreich knipst“, warnt Lorenz vor dem Torjäger der Gastgeber. Frisia will einen weiteren Schritt bei der Umstellung auf eine offensivere Spielweise tun, die mit dem Engagement des neuen Trainers Dennis Peper an der Seite von Bernd Ingwersen begonnen hat. „Das funktioniert viel besser als vor vier Wochen. Deshalb sind wir heiß auf eine Revanche gegen Husum“, sagt Sönke Lorenz. Vorher muss aber die Hürde Dörpum genommen werden. Dabei fehlen Jannik Drews, Lasse Paulsen und Lennart Lorenz....

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