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Handball-Oberliga der Frauen : Starker Auftritt der „Bredis“

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Riesenjubel in der Harald-Nommensen-Halle. In ihrem bisher besten Saisonspiel der Handball-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein besiegten die Frauen des Bredstedter TSV die hoch favorisierte HSG Jörl/Viöl mit 23:19 (13:10).

shz.de von
erstellt am 25.Jan.2016 | 06:15 Uhr

Der Mannschaft von Trainer Thomas Blaczyk gelang nur einmal die Führung in dieser temperamentvollen Partie. Nach dem 1:0 der Gäste drehten die „Bredis“ den Spieß um und blieben bis zum Abpfiff die spielbestimmende Mannschaft. Zum Auftakt verloren die Gastgeberinnen Ronja Lauf, die sich ohne gegnerische Einwirkung eine Knieverletzung zuzog (3.) und nicht mehr auf die Platte zurückkehrte. Ihren Platz als Kreisläuferin übernahm Alina Jochimsen.

Der BTSV steckte diesen Verlust schnell weg und zog unbeirrt sein Spiel auf, das schnell die Frage aufwarf, wer denn der Favorit und wer der Außenseiter sei. Über 8:4 (10.) und 12:8 (27.) sicherte sich der BTSV einen Vorsprung, der zwar kein Ruhekissen, doch gleichwohl Zuversicht bedeutete, dass der Favorit zu packen wäre. „Hältst du ein Team, welches überwiegend aus erfahrenen Spielerinnen der 2. und 3. Liga besteht, 20 Minuten bei vier Gegentoren, zeigt das den heutigen Willen, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu wollen“, freute sich Bredstedts Trainer Thomas Bleicher über eine Top-Leistung seiner Mädels.

Der HSG Jörl/Viöl, der die Pause offenbar gut getan hatte, gelang nach Wiederbeginn ein erfolgreicher Zwischenspurt. Sie schaffte nach dem Zwischenstand 10:14 bis zu 40. Minute den Anschluss zum 14:15 und war drauf und dran, die Partie zu ihrem Gunsten zu kippen. Aber Bredstedt fand schnell eine Antwort auf das temporäre Aufbäumen der Gäste.

Der Mannschaft von Thomas Bleicher gelangen in einem rasanten Lauf sieben Tore in Folge vom 15:14 zum 22:14. Das war für die Gäste zu viel des „Bösen“, zumal ihnen auch Torfrau Andrea Lubrich mit sehenswerten Paraden den Schneid abkaufte. Wie auch immer: Die Partie war entschieden – und alles Weitere nur Ergebniskosmetik, die den Gästen insoweit gut tat, als sie dem Urteil entgingen, zeitweilig deklassiert worden zu sein.

Die „Zutaten“, mit den sich der Bredstedter TSV diesen Erfolg erkämpfte, hatten viele Facetten. Torfrau Lubrich glänzte mit 21 Paraden. Die 6:0-Abwewehr, dann und wann auf 5:1 verändert, leistete erfolgreiche Schwerstarbeit. Der Angriff des BTSV traf, obwohl er etliche Chancen liegen ließ.

Unterm Strich summierte sich das Endresultat zu einen verdienten Erfolg. Dem stimmte auch HSG-Trainer Blasczyk zu: „Bredstedt hat das sehr gut gemacht und verdient gewonnen, daran gibt es nichts zu deuteln. Wir haben viele Verletzte und kranke Spielerinnen gehabt, die noch nicht bei einhundert Prozent sind und erst wieder ihre Form finden müssen.“

Bredstedter TSV: Lubrich, Andresen (n.e.) – Paul (1), Schmidt (2), Lauf, Sina Köster (3), Christiansen (3/3), Paulsen (2), Jensen, Jochimsen (1), Anna Köster (1), Görtzen (4/2), Klappstein (2), Hultzsch (4).

HSG Jörl/DE Viöl: Jackstadt – Riebow (2), Kahlund (3), Thomsen, Katharina Hansen (1), Knettki, Scholz , Schulz (5), Maja Hansen (5), Behrendsen, Köster, Schibrath (1), Maier (2).

Schiedsrichter: Doose/Kloth (Rendsburg/Kiel).

Zeitstrafen: 5:6 (Rote Karte für K. Hansen, 3  x  2 Minuten).

Siebenmeter: 6/5:1/1.

Zuschauer: 300.

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