Hochkarätig besetztes Turnier der HSG Jörl-Viöl : „Spreefüxxe“ Berlin gewinnen Vitamizzer-Cup

Einen starken Eindruck machte Jörl-Viöls Torhüterin Lorena Jackstadt. Hier ist sie allerdings im Spiel gegen die HK OKT ohne Chance.
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Einen starken Eindruck machte Jörl-Viöls Torhüterin Lorena Jackstadt. Hier ist sie allerdings im Spiel gegen die HK OKT ohne Chance.

Der Favorit wurde seine Rolle gerecht. Die Bundesliga-Frauen der Füchse Berlin gewannen das Handballturnier der HSG Jörl-Viöl. Der Gastgeber belegte sensationell Rang zwei vor dem dänischen Erstligisten SønderjyskE und Drittligist Owschlag/Kropp/Tetenhusen.

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25. August 2015, 06:00 Uhr

Die Füchse Berlin haben den Vitamizzer-Cup der HSG Jörl-Viöl gewonnen. Bei dem hochkarätig besetzten Turnier des Handball-Oberligisten entschieden die Bundesliga-Frauen in einer einfachen Punktrunde ihre drei Begegnungen für sich und verwiesen die HSG, den dänischen Erstligisten SønderjyskE und den Drittligisten HG Owschlag/Kropp/Tetenhusen auf die Plätze.

In der Auftaktpartie gingen die beiden Erstligisten aus Berlin und dem benachbarten Königreich hohes Tempo. Nach einem ausgeglichenen ersten Durchgang (9:9) behielten die „Spreefüxxe“ knapp mit 21:19 die Oberhand. Anschließend kam es zum Nordderby zwischen den heimischen „Firebirds“ und der HG OKT. Der Oberligist zeigte gegen das klassenhöhere Team eine gute Leistung und lag zur Pause 9:6 vorne. Diesen Vorsprung verwaltete das Team von Tatjana Rühl danach sicher und fuhr einen verdienten 18:15-Sieg ein. Die HG OKT bot gegen Berlin eine sehr gute erste Halbzeit und führte mit 12:9. Doch im zweiten Durchgang brannten die „Spreefüxxe“ ein Feuerwerk ab und kamen nach einem 17:3-Lauf zu einem klaren 26:15-Erfolg.

Die Gastgeberinnen lieferten im Spiel gegen SønderjyskE laut HSG-Leiter Carsten Martensen eine grandiose Leistung ab. Nach dem 9:9 zur Pause setzten sich die „Firebirds“ auf 14:11 ab. Dabei wurden sie von der überragenden Lena Schulz angetrieben, die als Spielmacherin und Vollstreckerin glänzte. Zudem hielt das Torhüter-Duo Frauke Paulsen und Lorena Jackstadt der HSG mit tollen Paraden den Rücken frei. Am Ende stand ein verdienter 19:14-Sieg – die Turnier-Überraschung.

Auf Torjagd ging SønderjyskE gegen die HG OKT. Nach einem 12:7-Pausenstand überrannte der dänische Erstligist den deutschen Drittligisten noch mit 30:15. Das Team aus Owschlag/Kropp/Tetenhusen war allerdings durch die Verletzung von Jill Siewerts, die sich die Schulter auskugelte, geschockt.

So kam es im abschließenden Turnierspiel zu einem echten Finale zwischen den Gastgeberinnen und den Füchsen. Die „Firebirds“ mussten dabei jedoch auf Jana Behrendsen verzichten, die sich eine schwere Knieverletzung zugezogen hatte, und Lena Schulz, die leicht angeschlagen von Tatjana Rühl geschont wurde. Gegen den entschlossen aufspielenden Favoriten hatte der Oberligist keine Chance. Schon zur Pause lag die HSG mit 4:13 hinten und musste sich am Ende klar mit 11:25 geschlagen geben. Dabei spielte die Ex-Harrisleerin Daniela Gustin groß auf, die unter den Augen ihres Lebensgefährten Hampus Wanne von der SG Flensburg-Handewitt zu den besten Torschützen des Turniers gehörte. Neben dem Vitamizzer-Cup heimsten die „Spreefüxxe“ auch den Titel als fairste Mannschaft ein.

„Es war ein tolles Turnier mit Frauenhandball auf ganz hohem Niveau. Ich würde das Turnier im nächsten Jahr gerne wiederholen“, schwärmte HSG-Leiter und Organisator Carsten Martensen.

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