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vierter heimsieg in folge für die “bredis“ : Selbst das Leben schwer gemacht

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die SH-Liga-Handballerinnen des Bredstedter TSV feiern beim 28:23 gegen die HSG Hohn/Elsdorf schon den fünften Sieg in Folge. Am Donnerstag geht’s zum Nachholspiel zur HSG Tarp-Wanderup II.

Ende gut, alles gut – und Hauptsache gewonnen. Die Partie der Handball-Frauen des Bredstedter TSV gegen die HSG Hohn/Elsdorf in der Schleswig-Holstein-Liga endete mit einem 28:23 (13:11)-Sieg der Gastgeberinnen über einen unbequemen Gegner. Es war der fünfte Sieg in Folge, der vierte in eigener Halle. Aber die „Bredis“ machten sich das Leben selbst unnötig schwer. Dem lockeren Auftakt mit einer 4:1-Führung folgte eine Serie von Fehlwürfen und unvorbereiteten Abschlüssen. Das nutzten die Gäste zu einem beherzten Spiel, das den BTSV in der Folge mehr als einmal in Bedrängnis brachte und sogar einen 9:10-Rückstand (23.) zur Folge hatte. Trainer und Zuschauer sahen in den ersten 30 Minuten die wohl schwächste Halbzeit seit langen.

Auch nach Wiederbeginn gelang es der Mannschaft von Trainer Björn Schlichting nicht, die Gäste abzuschütteln. Sie blieben bis zum Schluss dran und hielten noch in der 58. Minute ein 23:25. Erst Tore von Gyde Christiansen, Petra Köster per Siebenmeter und Meike Schmidt stellten den Erfolg der favorisierten Gastgeberinnen sicher, die sich den Luxus leisteten, den Gast mit 20 Fehlwürfen stark zu machen. Auf der Gegenseite zeigte die Mannschaft von Trainerin Sünje Schütt ein beherztes, gradliniges Spiel, nutzte technische Fehler der Nordfriesinnen konsquent aus, hatte aber am Ende nicht mehr die Puste, die Aufholjagd erfolgreich zu beenden. Aber: Spannend war’s in der Harald-Nommensen-Halle wie lange nicht mehr – und von daher ein interessanter Handball-Nachmittag.

Am Donnerstag (20 Uhr) treten die Bredstedterinnen zum Nachholspiel beim Tabellen-Vorletzten HSG Tarp-Wanderup II an.

Bredstedter TSV: Lubrich, Jappsen – Schmidt (8), Homann, Klusmeier (5), Christiansen (4/1), Klappstein (1), Jacobsen, Köster (5/4), Hansen (3), Jensen (1), Rehder, Lauf (1).

HSG Hohn/Elsdorf: Schütte – Gahnz (1), Holst (3/1), Bruhn (4), Plöhn (1), Ramm (1), Hagge, Schubbe, Rohwer (7), Sachau-Tinney (6/4).

Schiedsrichter: Christiansen/Stiebitz (Niebüll/Kiel).

Siebenmeter: 7/5:6/5.

Zeitstrafen: 3:4.

Zuschauer: 100.

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