zur Navigation springen

schwere verletzung nach nur 30 sekunden : Punkteteilung nach Verletzungspause

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

In der Fußball-Verbandsliga trennen sich die SG Langenhorn-Enge und die SG Ladelund-Achtrup-Leck 1:1. Pech hat Gästespieler Melf Petersen, der sich die Kniescheibe ausrenkte und ins Krankenhaus nach Niebüll gebracht wurde.

Unglücklicher kann ein Spiel nicht beginnen. Gerade 30 Sekunden waren gespielt in Enge zwischen der SG Langenhorn-Enge und der SG Ladelund-Achtrup-Leck, da krümmte sich der junge Melf Petersen vor Schmerzen schreiend am Boden. Er hatte sich die Kniescheibe ausgerenkt. Ein Blick genügte, die Spieler riefen gleich nach dem Krankenwagen. Das dauerte, der 17-Jährige wurde auf dem Platz versorgt. Es war erst sein zweites Spiel in der Verbandsliga-Mannschaft.

Nach 15 Minuten waren Krankenwagen und Notarzt da, nach 30 Minuten wurde Melf Petersen abtransportiert. Gute Nachricht am Spielende: Es geht ihm besser, in zwei oder drei Tagen soll er aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Das 1:1 (1:0) trat in den Hintergrund. „Schlimmer kann es fast nicht kommen“, meinte LAL-Spielertrainer Dennis Peper nach dem Abpfiff. Dabei steckten es seine Mitspieler wesentlich besser weg als die Platzherren. Die wirkten nach dem Neustart wie gelähmt, fanden nicht ins Spiel und stand unter großen Druck. Der Gast war deutlich überlegen, bereits nach zwei Minuten überlief Christoph Michels Abwehr und Torhüter, aber seinen Schuss ins kurze Eck kratzte Viktor Blumenstein mit letzten Einsatz von der Linie. „Wir waren spielerisch besser und hätten in der Phase in Führung gehen müssen“, ärgerte sich Peper später.

Chancen dazu gab es reichlich. Tim Ingwersen (5.) setzte einen Kopfball knapp neben das Tor, Bastian Christiansen (6.) schoss knapp vorbei und einen Schuss von Michels (14.) aus 16 Metern parierte Frank Schaarschmidt zur Ecke. Die Gäste investierten deutlich mehr, gingen hohes Tempo. Erst nach 24 Minuten zwang Tim Friedrichsen mit seinem Schuss aus 20 Metern Jan Mathiesen zu seiner ersten Glanztat.

Fast wie aus dem Nichts kam Langenhorn-Enge zur Führung. Nach einem Rempler von Tim Ingwersen an Viktor Blumenstein zeigte der schwache Unparteiische Alexander Schmidt auf den Punkt. Arne Jessen verwandelte sicher zum 1:0 (25.).

Das gab den Platzherren Sicherheit, jetzt wurden sie immer stärker und verdienten sich die Führung. Ein Schuss von Ingmar Brydda (34.) aus 16 Metern drehte Mathiesen noch um den Pfosten, Steffen Petersen (35.) schoss knapp vorbei und Jessen (41.) aus zwölf Metern drüber. „Da hätten wir das 2:0 und 3:0 machen können und müssen“, ärgerte sich Trainer Frank Schollek.

In der zweiten Halbzeit verwaltete sein Team die Führung, hatte nicht mehr den großen Drang zum Tor. LAL war deutlich bemühter, schien aber nicht mehr die Kraft für eine Wende zu haben. Doch die Gäste belohnten sich für ihre Mühen: Nach schönem Heber von Michels über Schaarschmidt hinweg landete der Ball zunächst am Pfosten. Dan Eskild Ingwersen setzte nach, versuchte den Ball ins Tor zu drücken, aber Viktor Blumenstein wehrte in die Mitte ab. Da stand der eingewechselte Lars Hansen und hämmerte den Ball aus zwölf Metern zum 1:1 (83.) ins Tor. „Wenn man bedenkt, was für Chancen die SG LAL zu Spielbeginn hatte und wir dann später, hätte es auch 3:3 oder 4:4 ausgehen können“, befand Frank Schollek.

SG Langenhorn-Enge: Schaarschmidt – Blumenstein, Nahnsen (60. Untied), Asmussen, Johannsen – Andre Friedrichsen, Otto, Tim Friedrichsen (54. Dennis Petersen), Steffen Petersen – Jessen, Brydda (85. Conradi).

SG Ladelund-Achtrup-Leck: Mathiesen – Thorsten Hansen, Peper (72. Lars Hansen), Helge Petersen, Melf Petersen (1. Gimball) – Christiansen, Reschke, Jensen, Tim Ingwersen – Kröger (46. Dan Eskild Ingwersen), Michels. Schiedsrichter: Schmidt (Osterstedt). Zuschauer: 240. Tore: 1:0 (25., Elfmeter) Arne Ingwersen, 1:1 (83.) Lars Hansen.

Beste Spieler: Jessen, Otto, Blumenstein/Mathiesen, Bastian Christiansen, Michels.

zur Startseite

von
erstellt am 07.Okt.2013 | 05:30 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen