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tabellenzweiter büsst wichtigen zähler ein : Punkteteilung im spannenden Derby

vom
Aus der Redaktion des Nordfriesland Tageblatt

100 Zuschauer in Süderlügum sehen das 29:29 zwischen der HSG Nord-NF und dem TSV Mildstedt im Spitzenspiel der SH-Liga der Handballer.

shz.de von
erstellt am 18.Feb.2014 | 06:00 Uhr

Im Spitzenspiel der Schleswig-Holstein-Liga der Handball-Männer schrammte der Tabellenzweite TSV Mildstedt knapp an einer Niederlage vorbei. Die Mannschaft von Trainer Tim Binge musste sich beim Tabellendritten HSG Nord-NF mit einem Remis begnügen und büßte im Kampf um Meisterschaft und Aufstieg einen wichtigen Punkt ein. Am Ende stand es 29:29, nachdem die Gäste um ihren Torjäger und Spielmacher Mario Petersen zur Pause noch 19:14 vorn gelegen hatten.

Die erste Halbzeit stand im Zeichen der Gastgeschenke. Die HSG vergab reihenweise Chancen, die der Nachbar aus Mildstedt dankbar annahm, in der 16. Minute erstmals mit 11:7 führte und diesen Abstand bis zum Seitenwechsel hielt. Dennoch lief die Partie für beide Seiten spielerisch durchaus auf Augenhöhe. Co-Trainer Christian Boyschau: „Wir haben die Dinger nur nicht rein gemacht.“ Dazu kam, dass die Abwehr der HSG „einladend offen“ deckte und Mike Breuel im Tor allein ließ.

Es sah nach Wiederbeginn aus, als würde es so weitergehen. Doch weit gefehlt. In nur vier Minuten egalisierte die HSG den Rückstand zum 19:19 (38.), korrigierte die Abwehr, indem Mario Petersen von Tristan Schroedter „kurz“ genommen, die Wurfausbeute deutlich verbessert wurde und sich nun Tim Lüers zwischen den Posten steigerte. Mildstedt bekam nach einer Reihe vergebener Chancen Probleme und musste in der 41. Minute die Führung der HSG zum 23:22 hinnehmen, fing sich aber wieder und ging 27:23 in Front (51.).

Die letzten Minuten gerieten zum Herzschlagfinale. Mal führte der eine, mal der andere – und die HSG acht Sekunden vor dem Ende mit 29:28. Dann holte Ralf Kopittke die Brechstange heraus und provozierte einen Siebenmeter. „Clever gemacht“, attestierte ihm die HSG-Trainerbank. Mario Petersen ließ sich die Chance zum alles in allem glücklichen, aber auch leistungsgerechten Remis nicht nehmen. „Wir waren gegen Spielende ziemlich platt“, gab Mildstedts Coach Tim Binge zu. HSG-Co-Trainer Boyschau ärgerte sich immer noch: „Hätten wir in der ersten Halbzeit doch besser getroffen.“

Fazit: Die launische HSG zeigte sich in dieser Partie wenigstens eine Halbzeit lang von ihrer besten Seite. Dem TSV Mildstedt könnte der eine Punkt in der Endabrechnung fehlen.

HSG Nord-NF: Breuel, Lüers (2. Halbzeit), Einspanier (n.e.) – Haas (5/4), Schroedter (4), Thielebein (3/1), Oliver Petersen (2), Nahne Petersen (2), Nehls (3), Böhmer (1), Jürgensen (3), Martinsen (6), May, Lorenzen.

TSV Mildstedt: Hansen – Malte Petersen (1), Körner (4), Göres (2), Flick (1), Kopittke (2), Zander (1), Mario Petersen (13/4), Tetens, Andresen (5).

Schiedsrichter: Dybowski/Skrzypczak (Büdelsdorf/Fockbek). Siebenmeter: 7/5:4/4.

Zeitstrafen: 1:8.

Zuschauer: 100.

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