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schleswig-holstein-liga : „Nullnummer“ im Duell der Aufsteiger

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Keine Tore im Duell der Neulinge. Die Fußballer der Husumer SV überzeugen beim 0:0 in Eichede nur in den ersten 45 Minuten. Nach dem Seitenwechsel hat die Mannschaft von Trainer Malte Köster auch etwas Glück.

Die lange Anreise zum SV Eichede II hat sich für die SH-Liga-Fußballer der Husumer SV nur teilweise gelohnt. Im Aufsteigerduell kam die Mannschaft von Trainer Malte Köster gestern nicht über ein 0:0 hinaus. „Über 90 Minuten geht das Ergebnis aber in Ordnung“, befand Köster, der auf drei Stammkräfte verzichten musste. Für Keeper Finn Hübner, Kapitän Christian Herpel und Angreifer Jonas Cordts rückten Chris Bielinski, Marco Nagel und Roman Jun in die Startelf.

Die Nordfriesen waren rechtzeitig aufgebrochen, um nicht im Stau zu stehen. Von Beginn an waren sie präsent, bestimmten die erste Halbzeit. „Wir hätten gleich zu Beginn einen Elfmeter kriegen müssen“, ärgerte sich Köster, doch die Pfeife von Schiedsrichter Dariush Sommerfeld blieb nach einem Foul an Salam Halawani stumm. Eichedes Trainer Gerd Dreller befand nach der Nullnummer: „Unterm Strich hätten wir das Spiel gewinnen müssen.“ Nach einer längeren Auszeit aus persönlichen Gründen war Stürmer Jan-Henrik Schmidt zurück im SVE-Dress und fand sich gleich in der Startelf wieder, um seine Mannschaft zu unterstützen. Doch weder der 30-jährige Torjäger noch seine Teamkollegen konnten das Comeback krönen. „Man konnte besonders in der ersten Halbzeit beiden Mannschaften die Wichtigkeit des Spiels anmerken“, sagte Dreller.

„Wir hätten in Führung gehen können“, befand Köster. Die Abwehr um die Innenverteidiger Simon Harrsen und Bosse Wullenweber stand, im Mittelfeld sorgten Clay Woitschätzke und Sebastian Lühr für Ordnung. Auch mit seinen „Neuen“ war Köster zufrieden: „Das war gut anzusehen. Sie haben gezeigt, dass es berechtigt war, sie einzusetzen.“ Eichede war zwar optisch überlegen, hatte aber wenig Zwingendes zu bieten. Auch der Versuch von Sercan Anesti Demirbas, der aus der zweiten Reihe abzog, blieb wirkungslos (43.).

„In der zweiten Halbzeit haben wir leider das Fußball spielen eingestellt und förmlich um ein Gegentor gebettelt“, bedauerte Köster. Nachdem Maximilian Röbl aus 18 Metern knapp das Ziel verfehlte (50.), endeten auch Torschüsse von Felix Hinkelmann (52.). Demirbas (62.) und des eingewechselten Daniel Mueggenburg (80.) in einem Abstoß für Husum. „Wir hatten in der zweiten Hälfte mehr Zugriff“, stellte Eichede-Coach Dreller unwidersprochen fest.

In der Schlussphase hätten die Nordfriesen den zuvor heiß ersehnten Dreier fast noch perfekt gemacht, doch der Schuss von Michael Petersen, der sich auf der linken Seite durchgesetzt hatte, zischte knapp am rechten Torpfosten vorbei. „Schade. Da hätten wir mal ein wenig Glück gebrauchen können“, sagte Husums Trainer. Dennoch traten die Stormstädter die Rückfahrt aus Stormarn gut gelaunt an.

SV Eichede II: Pöhls – Sejdiu, Buchholz, Rienhoff, Plate – Röbl, Plähn (46. Jürgensen) – Hinkelmann (60. Salhi), Bahn, Demirbas (71. Mueggenburg) – Schmidt.

Husumer SV: Bielinski – Nagel, Harrsen, Wullenweber, Wetzel – Lühr (82. Alla), Woitschätzke (66. Lorenzen)– Jun, Petersen – Kiesbye, Halawani (71. Hathat). Schiedsrichter: Sommerfeld (Schilksee). Zuschauer: 125. Beste Spieler: -/Harrsen, Wullenweber, Lühr.

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