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Handball : Meister, Aufsteiger und Absteiger

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Handball-Saison im Lande ist abgeschlossen: Die Meister, Auf- und Absteiger stehen fest. Zur neuen Spielzeit werden die SH-Ligen und Landesligen der Männer und Frauen auf 14 Teams aufgestockt.

shz.de von
erstellt am 10.Mai.2016 | 06:00 Uhr

Der Spielbetrieb in der 3. Liga der Männer und Frauen, den Handball-Oberligen Hamburg/Schleswig- Holstein, in den Schleswig-Holstein-Ligen sowie den Landesligen inklusive zusätzlichen Aufstiegsspielen ist beendet. Ein Grund, um einen Überblick über die Meister, Aufsteiger und Absteiger zu geben.

In der Schleswig-Holstein Liga der Männer sicherte sich die HSG Ostsee Neustadt/Grömitz mit 37:5 Punkten und neun Zählern Vorsprung souverän die Meisterschaft und den Aufstieg in die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein. Dahinter belegen in der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg, der TSV Kronshagen und der HSG Eider Harde gleich drei Teams mit je 30:14 Zählern die Plätze zwei bis vier. Den Dreiervergleich gewinnt die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg und steigt als Vizemeister ebenfalls auf. Als Absteiger stehen die HSG Tills Löwen 08 als Tabellenletzter fest. Den TSV Alt Duvenstedt könnte es noch erwischen. Dies wäre aber nur der Fall, wenn Teams der 3. Liga keine Zulassung erhalten oder es noch zu Rückzügen aus der 3. Liga kommt und diese Teams in die Oberliga aufzunehmen wären.

In der Landesliga Nord der Männer wurde die HSG Nord-NF mit 30:10 Zählern Meister vor der punktgleichen HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve und wird in der kommenden Saison in der Schleswig-Holstein Liga antreten. Die Wedingstedter aber auch: Die Dithmarscher gewannen am Wochenende zusätzliche Aufstiegsspiele gegen den Büdelsdorfer TSV und die HSG Holsteinische Schweiz. Den Aufstieg geschafft hat ebenfalls die HSG Horst/Kiebitzreihe (Landesliga Mitte). Absteigen aus der Nordstaffel müssen die SG Pahlhude/Tellingstedt, der TSV Lindewitt und die SG Oeversee/Jarplund-Weding sowie der TSV RW Niebüll, der bereits vor der Saison zurückzogen hatte.

Auch bei den Frauen ging es in der Schleswig-Holstein-Liga in Sachen Meisterschaft denkbar knapp zu. Gleich drei Teams hatten in der Endabrechnung 28:12 Punkte. Am Ende sicherte sich der VfL Bad Schwartau den Titel im Dreiervergleich mit dem MTV Herzhorn und Lauenburger SV und steigt in die Oberliga auf. Nach derzeitigem Stand wird es dort aber trotzdem ein Wiedersehen mit dem MTV Herzhorn geben, der im Dreiervergleich vor dem Lauenburger SV landete und voraussichtlich ebenfalls aufsteigen wird. Die Liga aufgrund eines Rückzugs verlassen hat bereits Lübeck 76, zudem gibt es mit dem SV Henstedt-Ulzburg II wahrscheinlich einen weiteren Zwangsabsteiger.

In den Landesligen blieb es ebenfalls bis zum Schluss spannend: In der Landesliga Nord fiel die mehr als knappe Entscheidung erst am vorletzten Spieltag zugunsten des MTV Heide, der sich mit 21:20 gegen die SG Dithmarschen Süd durchsetzte und damit mit 37:3 Punkten vor der SG (35:5) landete. In die Schleswig-Holstein Liga steigen zudem die HSG Mönkeberg/Schönkirchen (Landesliga Mitte) und die HSG Tills Löwen (Landesliga Süd) auf. Auch hier wird es einen weiteren Aufsteiger geben. Vizemeister TSV Alt Duvenstedt (Mitte) gewann am Wochenende ein Entscheidungsspiel gegen die SG Dithmarschen Süd (Nord) mit 26:24, nachdem der SV Sülfeld aus der Südstaffel verzichtet hatte. Als Absteiger aus der Landesliga Nord stehen neben der bereits zurückgezogenen HG OKT III der HKUF Harrislee, TSV Hürup und Bredstedter TSV II fest.

Die endgültigen Staffeleinteilungen werden Anfang Juni erfolgen. Denn die SH-Ligen und Landesligen werden neu strukturiert. Ab der neuen Spielzeit spielen in den Schleswig-Holstein-Ligen der Männer und Frauen jeweils 14 Mannschaften (bisher 12). Die bisherige Anzahl der Landesliga-Staffeln der Männer und Frauen wird von drei auf zwei reduziert. Die Zusammensetzung der Staffeln erfolgt dann nicht mehr „regionsbezogen“, sondern nach regionalen Gesichtspunkten. Die Staffelgröße der Landesligen beträgt dann ebenfalls 14 statt 12 Mannschaften.

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