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Kreuzbandriss: Lange Pause für Hinrichsen

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Tarp | Handball-Zweitligist HSG Tarp-Wanderup steht unter Schock: Der neue Spielmacher und Kapitän Matthias Hinrichsen (Foto) wird dem Aufsteiger Monate lang fehlen. Am Sonnabend bei einem Vorbereitungsturnier in Pahlen war der 30-jährige Routinier im ersten Spiel gegen den TSV Alt Duvenstedt mit einem Gegenspieler zusammengeprallt, der anschließend auf sein Knie fiel. Die niederschmetternde Diagnose gestern Nachmittag nach einer MRT-Untersuchung in der Diako lautete: Teilruptur des vorderen Kreuzbandes und Innenbandriss im rechten Knie. "Ich kann das noch nicht an mich heranlassen", meinte ein total deprimierter Matthias Hinrichsen. "Die Diagnose passt nicht zu meinem Befinden." In einer ersten Untersuchung hatte HSG-Mannschaftsarzt Dr. Georg Oelsner am Sonntag lediglich einen Innenbandriss festgestellt, jedoch keinen Kreuzbandriss. "Ich habe kaum Ruheschmerzen", berichtete Hinrichsen. Der Spielmacher hofft, dass sich das Ergebnis der Radiologin nicht bestätigt. HSG-Trainer Christian Voß, selbst Narkosearzt, wollte sich gestern Abend mit einem Chirurgen zusammensetzen, um die Aufnahmen des lädierten Knies noch einmal auszuwerten. "Aber wenn es sich bewahrheiten sollte, wird für mich eine Welt zusammenbrechen", meinte Hinrichsen.

HSG-Manager Florian Korte geht zunächst aber vom schlimmsten Fall aus: "Das ist für uns der Super-Gau." Die Planungen von Trainer Christian Voß sind komplett über den Haufen geworfen. Hinrichsen, der im Sommer vom Zweitligisten VfL Bad Schwartau an die Treene gekommen war, sollte der neue "Leitwolf" werden. "Aber wahrscheinlich wird er in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen." Der Manager will sich nun mit Hauptsponsor Jochen Ohm zusammensetzen und prüfen, "ob wir noch einmal auf dem Spielermarkt tätig werden oder nicht." Fest steht aber schon jetzt für Korte: "Matthias wird für uns nicht zu ersetzen sein, auch als Mensch ist er ein wichtiger Faktor. Jetzt müssen andere in die Bresche springen."

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erstellt am 13.Aug.2013 | 03:59 Uhr

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