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unentschieden-serie soll im heimspiel enden : Konkurrenzkampf freut den Trainer

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Fußballer der Husumer SV sind vor dem Derby in der Schleswig-Holstein-Liga am Sonnabend (14 Uhr, Friesenstadion) gegen TuRa Meldorf guter Dinge. David Lies fehlt weiterhin, Torhüter Finn Hübner steht aber wieder zur Verfügung.

shz.de von
erstellt am 20.Sep.2013 | 05:30 Uhr

Neun Partien haben die Fußballer der Husumer SV in der SH-Liga bislang absolviert, vier Mal spielten sie unentschieden. Das ist Liga-Spitzenwert, hilft dem Aufsteiger aber laut Trainer Malte Köster nicht entscheidend weiter. „Wichtig, dass wir auch mal wieder einen Dreier holen“, sagt der Coach vor dem Heimspiel am Sonnabend (14 Uhr) gegen TuRa Meldorf.

Beide Teams machten am vergangenen Spieltag ihre Erfahrungen mit späten Toren. Der TSV Kropp traf in der Nachspielzeit zum glücklichen 1:1 gegen die Stormstädter. „Eine gefühlte Niederlage“, war das laut Malte Köster. Meldorf dagegen verbuchte nach Toren von Patrick Plötz (88.) und Ian-Prescott Claus (früher Husum/90.+2) einen 2:0-Erfolg gegen den TSV Altenholz. Co-Trainer André Teubler war Augenzeuge und beeindruckt von den Dithmarschern. „Eine fußballerisch gute Mannschaft – das wird verdammt schwer“, fasst Köster die Eindrücke seines Kollegen zusammen.

Die Mannschaften auf den Plätzen eins, drei, fünf und sechs hat der aktuelle Tabellen-Zehnte hinter sich – jetzt folgen Spiele gegen den 14. (Meldorf), den Zwölften (SSC Hagen-Ahrensburg) und beim 13. (SV Eichede II), unterbrochen durch das Gastspiel bei Flensburg 08 (4.). Gegner auf Augenhöhe also, gegen die Siege angepeilt werden.

Köster und Teubler sind zufrieden mit der Entwicklung ihres Teams. „Nach den Niederlagen in Altenholz und Todesfelde sind wir schon ins Grübeln über die Enstellung gekommen“, sagt der Coach. Was der Neuling aber zuletzt gegen den VfB Lübeck und in Kropp ablieferte, stimmte das Trainer-Duo froh. „Wir haben nicht nur elf, sondern 16 oder 17 Spieler, die es verdient hätten, zu spielen. Es ist gar nicht leicht, aufzustellen, weil wir uns sagen: Der hätte es auch mal verdient“, freut sich Köster über den Konkurrenzkampf, der sich auch im Training zeigt. „Der Wille und die Giftigkeit sind wieder da“, hat der Trainer mit Wohlwollen registriert. Keeper Finn Hübner ist zurück im Kader, der am Meniskus verletzte David Lies wird auch am Sonnabend fehlen. „Unentschieden-Könige“ – diesen Titel peilen die Husumer nicht an, mit „unterschätzter Aufsteiger“ könnten sie viel besser leben.

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