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nach zwei niederlagen in folge steigt der druck : Köster: „Müssen kaltschnäuziger sein“

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Fußballer der Husumer SV stehen im „Kellerduell“ der Schleswig-Holstein-Liga heute um 14 Uhr gegen den SSC Hagen Ahrensburg unter Erfolgszwang. Weiterhin verzichten muss Trainer Malte Köster auf den verletzten David Lies.

shz.de von
erstellt am 05.Okt.2013 | 06:30 Uhr

Komplimente sind was Schönes, aber Punkte sind für Fußballer auch nicht schlecht. Beim 1:3 in Flensburg am vergangenen Sonntag spielte die Husumer SV eine Halbzeit lang richtig stark, hatte gute Torchancen. Zudem wurde den Stormstädtern ein aus ihrer Sicht glasklarer Elfmeter versagt. Am Ende stand eine 1:3-Niederlage, die die Nordfriesen dorthin beförderte, wo sie am Saisonende auf keinen Fall stehen wollen – auf einen Abstiegsplatz.

Den belegt auch der heutige Gegner im Friesenstadion, der SSC Hagen Ahrensburg. Um 14 Uhr wird Schiedsrichter Jörn Göttsch das „Kellerduell“ anpfeifen. 15. gegen 16., da ist die Devise klar: Ein Sieg, um so schnell wie möglich aus dem Keller zu kommen. „Ich hätte nichts dagegen, wenn wir mal schlechter spielen und trotzdem einen Dreier holen“, sagt Trainer Malte Köster. Dazu wäre es nötig, dass der Neuling seine Chancen besser nutzt – sowohl beim 1:1 in Kropp als auch bei 08 ließen die Husumer zahlreiche beste Gelegenheiten aus und standen am Ende mit (fast) leeren Händen da.

„Es bringt nichts, wenn man sich im Strafraum noch mal dreht oder versucht, abzulegen. Aus sieben, acht Metern kann man auch mal mit der Pike drauf hauen“, fordert Köster die Rückbesinnung auf einfache Fußball-Werte. Der heutige Gegner aus dem Süden Schleswig-Holsteins, mit drei Punkten Abzug gestartet, legte einen recht ordentlichen Saisonstart hin (acht Punkte aus den ersten vier Spielen), ging in den vergangenen vier Partien aber komplett leer aus. „Anfangs haben wir gegen schwächere Teams die nötigen Punkte geholt, dann kamen die dicken Brocken. Gegen Husum müssen wir gewinnen, um da unten raus zu kommen“, sagt Ahrensburgs Angreifer Rico Pohlmann, der Husum kaum einzuschätzen vermag. „Gegen die haben wir noch nie gespielt. Aber Husum hat dem VfB Lübeck den bislang einzigen Punktverlust zugefügt“, warnt er.

„Die stehen sehr kompakt und sind schwer zu bespielen“, hat Köster erfahren. Also ähnlich wie TuRa Meldorf, die vor zwei Wochen drei Punkte aus dem Friesenstadion entführten. Das soll nicht noch einmal passieren – nach Ahrensburg geht es gegen Eichede II (14.), Schilksee (12.) und Strand 08 (Achter) gegen Teams, gegen die Punktgewinne keinesfalls verboten sind. „Aber dafür müssen wir kaltschnäuziger werden“, fordert Köster, der wieder auf Marco Nagel zurückgreifen kann. Lediglich der weiter verletzte David Lies fehlt.

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