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Drittliga-Handballerinnen besiegen Henstedt-Ulzburg : Jörl-Viöl gibt die richtige Antwort

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Drittliga-Handballerinnen der HSG Jörl-Viöl haben sich von der 18:31-Derbypleite beim TSV Nord Harrislee sehr gut erholt. Gegen den Tabellendritten SV Henstedt-Ulzburg feierte das Team von Thomas Blasczyk einen knappen, aber verdienten 26:25 (12:13)-Erfolg.

Dabei boten beide Teams den 100 Zuschauern während der 60 Minuten ein absolutes Topspiel. „Es war rasant und ging hin und her“, so Blasczyk über die prima Einstellung beider Teams, die um jeden Millimeter Hallenboden kämpften.

Zunächst lagen dabei die Gastgeberinnen hinten (2:4), das 5:4 nach zwölf Minuten war die erste Führung. Nach dem 9:7, gut zehn Minuten vor dem Pausenpfiff, sorgten aber vergebene HSG-Chancen dafür, dass Henstedt-Ulzburg wieder selbst vorlegen und mit einem 13:12 in die Halbzeitpause gehen konnte. Nach dem Wechsel blieb die Partie auf hohem Niveau, dem sich nur die Schiedsrichterinnen Jennifer Gehls und Julia Oldenburg nicht anpassen konnten und mit fragwürdigen Entscheidungen für Kopfschütteln sorgten – auf beiden Seiten.

Nervenaufreibend für die HSG war der Chancenwucher bei Strafwürfen – die Hälfte der zehn zugesprochenen Siebenmeter wurden nicht genutzt. Doch ausgerechnet nach einer Zwei-Minuten-Strafe für die mutig aufspielende 18-jährige Elisa Schütz und einem 15:19-Rückstand (41.) ließen sich die „Firebirds“ von den Gästen aus Henstedt-Ulzburg, die am vergangenen Wochenende dem zuvor verlustpunktfreien Tabellenführer TV Oyten die erste Niederlage beigebracht hatten, nicht mehr abschütteln.

Gestützt auf die überragende Lena Schulz, die mit viel Übersicht die Spielzüge einleitete, und die mit viel Druck agierende Katharina Hansen, verkürzte das Blasczyk-Team immer wieder auf einen Treffer. Bis zum 24:25, knapp vier Minuten vor Spielende, verteidigten die Gäste ihre Führung. Doch nach ihrem Ausgleichstreffer zum 25:25 behielt „Katta“ Hansen beim entscheidenden Siebenmeter 46 Sekunden vor dem Abpfiff die Nerven und warf zum vielumjubelten 26:25 für die Gastgeberinnen ein. „Wir haben uns nach dem Vier-Tore-Rückstand und der Unterzahl zurückgekämpft und am Schluss in den Armen gelegen. Die Zuschauer haben nach diesem spannenden Spiel die Leistung mit viel Applaus gewürdigt – und das hat sich die Mannschaft auch verdient“, freute sich Thomas Blasczyk über den Heimsieg.

HSG Jörl-Viöl: Burmeister, Voigt – Riebow, Jessen, Hansen (6/3), Brueck, Scholz, Schulz (4), Schütz (5/1), Behrendsen (4), Pahl (1), Köster (2), Maier (3), Machau (1/1).

SV Henstedt-Ulzburg: Wünsche, Nikolaus – Bahde (1), Bielfeldt (1), Gajewski (1), Kadenbach (6/1), Fimmen (2), Rahn, Pejic (4/2), Jordt (2), Bergmane-Versakova, Völzke (4/2), Wessoly (4).

Schiedsrichterinnen: Gehls/Oldenburg (Güstrow/Wismar).

Zuschauer: 100.

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