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7. Ladelunder Jedermann-Triathlon : Ins Wasser musste diesmal niemand

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Sören Wallmen aus Köln und Seriensiegerin Jutta Lützen-Junge setzen sich gegen starke Konkurrenz durch.

shz.de von
erstellt am 28.Mai.2013 | 08:11 Uhr

ladelund | Beim 7. Ladelunder Jedermann-Triathlon musste niemand ins eiskalte Wasser. Die Organisatoren der Triathlonsparte des TSV Ladelund um Udo Petschat hatten sich aufgrund der Temperatur von nur 15 Grad schon einen Tag vorher für einen Duathlon entschieden. "Für uns geht die Sicherheit der Athleten vor", begründete Petschat.

Die 75 Männer, 28 Frauen und 15 Staffeln konnten damit bei nur 13 Grad Außentemperatur gut leben. Zu absolvieren waren eine Laufrunde über drei Kilometer, 14 Kilometer auf dem Rad, und zum Abschluss ging es erneut auf die Laufstrecke.

Pech hatte einmal mehr Jens Homringhausen vom MTV Leck. Als einer der großen Favoriten gestartet, ging er nach einer überragenden Fahrleistung auf dem Rad als Erster mit rund 30 Sekunden Vorsprung auf die abschließende Laufrunde. "Das musste eigentlich der Sieg sein und dann verschenke ich ihn noch", ärgerte sich Homringhausen. "Ich habe auf dem Rad wohl überzogen", fügte er hinzu.

So wurde er nach rund 1,5 Kilometer von Sören Wallmen (Köln) überholt, der sich aber Sven Schardin erwehren musste, der mit der besten Laufzeit Meter um Meter aufholte. Im Ziel lag Wallmen (42:14) nur noch fünf Sekunden vor dem Lübecker (42:19). Auf Platz drei kam Tobias Lückert (42:32) mit einem ebenfalls starken Endspurt vor Björn Nahnsen (42:47) und dem geschlagenen Homringhausen (42:56). "Ich habe wieder ein wenig für den OstseeMan geschnuppert, denn da will ich diesmal besser sein als im letzten Jahr", sagte Wallmen. Dort war er 2012 immerhin Fünfter.

Bei den Frauen war einmal mehr Jutta Lützen-Junge nicht zu schlagen. Nach der ersten Laufrunde als Fünfte noch fast eine Minute hinter der führenden Conny Nissen von TriAs Flensburg, fuhr sie ihre Konkurrentinnen wieder in Grund und Boden. Mit mehr als 40 Sekunden Vorsprung ging die Titelverteidigerin auf die letzten drei Kilometer und holte sich in 51:11 Minuten ihren fünften Sieg. Dahinter lieferten sich Kerrin und Nia Carstensen einen spannenden Kampf, den am Ende Tochter Nia (51:56) mit einer Sekunde vor Mutter Kerrin (51:57) für sich entschied.

"Es sind nicht alle gekommen, die sich angemeldet hatten, aber das ist bei den Temperaturen kein Wunder", befand Udo Petschat. Erstmals kam die neue Zeitmessanlage des Fördervereins Ausdauersport Nordfriesland zum Einsatz und bestand ihre Feuertaufe. Für die Sieger gab es traditionell einen Fünf-Kilo-Sack Kartoffeln.

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