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talent des jahres 2013: julia bruhn : Ihr Herz gehört dem Reitsport

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Sie ist 16 Jahre jung und begeisterte Reiterin. 2013 war ein sehr erfolgreiches Jahr für Julia Bruhn vom RuFV Südtondern Leck.

Hallenfußball? Nicht so unbedingt das Ding von Julia Bruhn, die heute Abend in der Flens-Arena als Nordfrieslands Talent des Jahres geehrt wird. „Mein Freund spielt Fußball – und wenn mein Vater und mein Bruder vor dem Fernseher sitzen, schau’ ich auch mal zu“, sagt die 16-jährige Schülerin der Niebüller Friedrich-Paulsen-Schule (FPS). Eine Lieblings-Mannschaft hat sie aber nicht.

Ihr Herz gehört dem Reiten. „Ich versuche, jeden Tag im Sattel zu sitzen. Und wenn es mal nicht klappt, helfen mir meine Eltern, die Pferde zu bewegen“, so die talentierte Pferdesportlerin, für die 2013 ein sehr erfolgreiches Jahr war. Und das größte Erlebnis fand auch in der Halle statt – beim LVM-Cup im Rahmen der Baltic Horse Show in der Kieler Ostseehalle. Beim Rückblick auf das Spektakel leuchten die Augen der 16-Jährigen auch heute noch.

„Ein cooles Erlebnis. Die riesige Halle, die vielen Lichter, das Publikum“, zählt die Springreiterin begeistert auf. Vor dem Start war sie „richtig doll nervös“, aber das legte sich, als sie in den Parcours einritt: „Da war ich ganz konzentriert.“ Und erfolgreich – nur wenige Punkte fehlten zum Sieg. Genau so wie über den zweiten Platz freute sich die Sportlerin vom Reit- und Fahrverein Südtondern über das dicke Lob vom Bundestrainer für ihre hohe Note 8,7.

Rang zwei sprang auch beim Finale der Warsteiner-Reitsportförderung im Sauerland für das nordfriesische Talent heraus. Im Vierkampf wurde sie – wie schon 2012 – Landesmeisterin im Einzel und mit der Mannschaft und trumpfte in diesem Wettbewerb auch auf Bundesebene auf: Vierte mit Schleswig-Holstein, Sechste im Einzel.

Ein neuerlicher Start bei der Baltic Horse Show, der Jugend-Teamcup, vielleicht „hocharbeiten“ in Richtung Nationalkader – das sind die Ziele der jungen Reiterin, die ihr zweites Hobby Laufen wegen der schulischen Anforderungen (G 8) reduzieren musste. Im Moment ist Turnierpause, doch schon Ende des Monats stehen die ersten Veranstaltungen an. Dort wird sie bestimmt auch noch Glückwünsche zu ihrer Wahl entgegen nehmen. „Mein Papa hat mir erzählt, dass ich nominiert worden bin. Ich war total überrascht, damit hatte ich gar nicht gerechnet.“ Und damit, dass sie auch noch gewinnt, schon gar nicht. „Ich hab’ schon mitbekommen, dass viele für mich angerufen haben. Aber da waren ja auch Talente dabei, die es bis in die Bundesliga geschafft haben“, wundert sich Julia Bruhn, die sich über ihren Sieg richtig gefreut hat: „Das ist einfach nur cool.“

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erstellt am 08.Jan.2014 | 06:00 Uhr

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