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heute beginnt die vorbereitung auf die rückrunde : Husumer SV setzt auf die Heimspiele

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Neun Mal im Friesenstadion, nur fünf Mal in der Ferne: Die Fußballer der Husumer SV sind guten Mutes, den Klassenerhalt in der Schleswig-Holstein-Liga zu schaffen.

„Ich bin mit der Hinrunde sehr zufrieden. Dass, was wir erwartet haben, hat die Mannschaft erfüllt. Immerhin haben wir 50 Prozent der Spiele nicht verloren“, sagt Dieter Schleger, Sportlicher Leiter des Fußball-SH-Ligisten Husumer SV. Stimmt – nur ein paar Siege mehr hätten es sein dürfen. Von 20 Spielen hat der Aufsteiger zehn verloren, drei gewonnen, aber auch sieben Mal unentschieden gespielt. Und in etlichen Partien hätten die Husumer gut und gern gewinnen können – erinnert sei nur an das 1:1 in Kropp (Ausgleich in der Nachspielzeit), das 2:2 in Heikendorf am ersten Spieltag, oder das 1:1 gegen den TuS Hartenholm.

So stehen bislang 16 Punkte und Tabellenplatz 17 zu Buche. Was Hoffnung macht: Von den verbleibenden 14 Spielen finden neun im heimischen Friesenstadion statt. Jetzt gilt es, Anschluss zu finden – lediglich vier Zähler fehlen zum ersten Nichtabstiegsplatz. „Wir müssen mehr Aufwand betreiben, Wir haben zu Saisonbeginn nicht so nachgerüstet wie andere Mannschaften“, sagt Trainer Malte Köster.

Der ursprünglich 26 Spieler umfassende Kader ist geschrumpft. Schwer wiegen die berufs- bzw. studienbedingten Abgänge von Abwehrchef Simon Harrsen (nach Hamburg) und Mittelfeldspieler Sebastian Lühr (in die USA). „Das sind schon böse Verluste“, so Köster. Die Sommer-Zugänge Ihab Hathat, Clay Woitschätzke (beide zum Liga-Rivalen Flensburg 08) sowie Patrick Engel (Ziel unbekannt) haben den Verein ebenso verlassen wie Erion Alla und Roman Jun (beide zum Verbandsligisten TSV Rantrum).

Vom TSV Nordhastedt stößt Dennis Petersen (Mittelfeld), von Flensburg 08 Marc Koschenz (21, ebenfalls Mittelfeld) zu den Stormstädtern. Dazu kommen mit Sebastian Steglich (27/Heider SV) und „Urgestein“ Sascha Rettkowski (34/Comeback) Spieler, die die Abläufe beim Aufsteiger gut kennen. Die Abwehrspieler David Lies und Marco Lietzau, die verletzungsbedingt kaum eingreifen konnten, werden die Vorbereitung mit in Angriff nehmen können.

Heute beginnt die Vorbereitung auf das Unternehmen Klassenerhalt, am 15. Februar steht das Nachholspiel gegen den TSV Altenholz an. Bis dahin soll es Testspiele gegen den Regionalligisten ETSV Weiche (Ende Januar in Dänemark), am 2. Februar bei der SG Langenhorn-Enge und am 11. Februar gegen den SV Blau-Weiß Löwenstedt auf Kunstrasen in Viöl geben.

„Wir müssen um die Punkte richtig kämpfen“, weiß Malte Köster, „wir müssen in den ersten Spielen, versuchen einen Lauf zu kriegen.“ Die junge Mannschaft (Durchschnittsalter 22,1 Jahre) hat in der Hinrunde gute Spiele abgeliefert (3:2 gegen Holstein Kiel II, 1:1 gegen den VfB Lübeck), war aber in anderen Partien schlicht „zu grün“, verschlief die Anfangsphase und lag schnell aussichtslos zurück.

Die Husumer SV liegt mit 38 Punkten (35 Mal Gelb, einmal Gelb-Rot) in der Fairness-Tabelle der SH-Liga vorn. „Das gibt’s wohl selten, dass ein Aufsteiger in dieser Tabelle führt“, sagt Köster. Nicht, dass der 44-jährige Trainer, früher selbst Spieler in Husum, sich darüber nicht freuen würde – aber ein taktisches Foul in der einen oder anderen Situation wäre ihm wohl auch nicht unrecht...

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erstellt am 20.Jan.2014 | 06:00 Uhr

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