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Handball-Oberliga Frauen : HSG Jörl-Viöl kommt mit „blauem Auge“ davon

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Handball-Frauen der HSG Jörl-Viöl bleiben nach dem schwer erkämpften 28:27 gegen die HG Owschlag/Kropp/Tetenhusen II verlustpunktfreier Spitzenreiter in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein.

Die Handball-Frauen der HSG Jörl-Viöl haben in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein ihre weiße Weste bewahrt. Doch es bedurfte 60 Minuten harter Arbeit, ehe die Mannschaft von Co-Trainerin Johanna Martensen die Arme zum Jubeln hochreißen durfte. Erst in der Schlussphase wurde die HK Owschlag/Kropp/Tetenhusen II mit 28:27 (16:18) niedergekämpft. „Wir haben einfach ein schlechtes Spiel gemacht“, redete Johanna Martensen nicht um den heißen Brei herum.

Ihr Team hatte sich nach der schnellen 2:0-Führung in der Deckung nahezu lethargisch präsentiert und auch im Angriff nicht die nötige Konsequenz gezeigt. Zwar waren die „Firebirds“ beim 4:2 und 6:5 (12.) noch vorne, dann jedoch wurden sie von den engagierten Gästen mit drei Toren in Folge zum 6:8 überflügelt. Zwar ließen diese noch den 9:9-Ausgleich zu, dann sorgten drei weitere Treffer in Folge für das 9:12 zugunsten der HG OKT II. Fünf Minuten vor der Pause lag die HSG sogar mit vier Toren hinten (12:16), konnte den Rückstand bis zur Pause aber auf zwei Treffer verringern.

Nach dem Wechsel waren die Gäste weiter konzentrierter und legten weiter einen Zwei-Tore-Vorsprung vor. Die Gastgeberinnen haderten immer wieder mit dem Schiedsrichtergespann und fanden weiter keinen Zugriff auf die routiniert aufspielende Handball-Gemeinschaft aus Owschlag, Kropp und Tetenhusen. „Von der Konkurrenz haben viele wohl einen hohen Sieg erwartet, und so hat sich mein Team nicht auf das Wesentliche konzentriert“, vermutete Martensen. Ihre Mannschaft schien der Druck von Außen zu lähmen. Jörl-Viöl leistete sich weiter viele Fehler, und nach 45 Minuten stand es 21:23. Auch beim 23:24 (50.) war die HG noch in Front.

Dann jedoch starteten die Gastgeberinnen einen furiosen Endspurt. In der Deckung wurde nun beherzt zugepackt und im Angriff Druck gemacht. So brachten vier Tore in Folge das 27:24, nach dem 28:25 war die Partie entscheiden. Die beiden letzten Treffer der Gäste kamen zu spät, so dass am Ende ein 28:27 Heimsieg der HSG Jörl-Viöl stand. Damit wurde die Tabellenführung mit der makellosen Bilanz von 10:0 Punkten verteidigt. „Die HG hatte den Sieg eigentlich verdient, die Mannschaft richtig gut gespielt und lange geführt. Wir haben zu viele Fehler gemacht und 50 Minuten nicht als Team zusammengespielt. Dass wir die Partie dann noch drehen, zeichnet meine Mannschaft aber aus“, so Johanna Martensen.

HSG Jörl-Viöl: Paulsen, Jackstadt – Riebow (4), Kahlund (4), Thomsen, Katharina Hansen (3), Knettler, Scholz (9/1), Schulz (4), Maja Hansen (1), Nane Martensen (1), Behrendsen, Jessen, Schibrath (2).

HG OKT II: Katzberg, Sacher – Stachowski (3), Trecziok (4), Zeiske, Kotschmar (6), Tams (1), Frahm, Niese (7/2), Hermann (1), Groß, Glaser, Greinke (5).

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erstellt am 20.Okt.2015 | 06:00 Uhr

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