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Handball : HSG Jörl-Viöl gewinnt „Krimi“ in Wattenbek

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Oberliga-Frauenmannschaft von Trainer Thomas Blasczyk siegt mit 21:20. Jetzt ist das HSG-Team punktgleich mit Spitzenreiter SG Todesfelde.

Die Handballerinnen der HSG Jörl-Viöl haben im Kampf um die Oberliga-Meisterschaft mit Tabellenführer SG Todesfelde/Leezen gleichgezogen. Nach dem hauchdünnen 21:20 (11:8)-Auswärtssieg im Verfolgerduell beim TSV Wattenbek liegt die Mannschaft von Thomas Blasczyk mit 20:4 Punkten weiter auf Platz zwei der Tabelle, dem Primus dicht im Nacken.

„Es war ein spannendes Oberligaspiel mit Rasse und Klasse“, fasste Blasczyk die Partie zusammen. Sein Team stellte dabei erneut eine starke Deckung. Diese ließ in den ersten 20 Minuten nur fünf Gegentreffer zu. So stand eine klare 10:5 Führung der HSG. Danach vergaben die Gäste aber viele Gegenstöße und gingen nur mit einem 11:8-Vorsprung in die Kabinen. „Trotzdem war zur Pause alles in Ordnung“, war Blasczyk mit dem ersten Durchgang zufrieden.

Doch die mangelnde Chancenverwertung zog sich bei den „Firebirds“ wie ein roter Faden durchs Spiel, zudem verletzte sich Jana Behrendsen und droht länger auszufallen. Wattenbek verkürzte nach Wiederbeginn nicht nur auf 10:11, sondern riss die Führung beim 13:12 an sich (40.). Es entwickelte sich ein Handball-Krimi mit häufig wechselnden Führungen. Dabei vergab die HSG auch drei Strafwürfe. Kurz vor dem Ende bewies Lena Scholz aber starke Nerven und verwandelte den entscheidenden Siebenmeter zum vielumjubelten 21:20-Siegtreffer der Jörl-Viölerinnen.

Nach den spannenden 60 Minuten atmete HSG-Trainer Thomas Blasczyk erleichtert durch. „Wir hatten jetzt das vierte Auswärtsspiel bei einem Spitzenteam, in der Rückrunde erwarten wir sie alle zu Hause. Das war es ein besonders wichtiger Sieg. Ich bin mit der Chancenauswertung unzufrieden, aber meine Mannschaft hat insgesamt eine tolle Leistung gezeigt“, freut sich der HSG-Coach über die direkte Verfolgerrolle nach der Weihnachtspause.

TSV Wattenbek: Baube, Steinbeck – Potratz (4), Nell, Stegmann, Brogazzi, Harms (3/1), Nina Schulz (2), Lietzau, Kuhn (1), Hollerbuhl (7), Bustorf (3), Cornehl.

HSG Jörl-Viöl: Paulsen, Jackstadt – Riebow (3/1), Kahlund (2), Kretschmer, Katharina Hansen (7/2), Knettler, Scholz (6/2), Lena Schulz, Maja Hansen (1), Behrendsen (2).

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erstellt am 14.Dez.2015 | 18:28 Uhr

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