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Handball-Oberliga Frauen : HSG Jörl-Viöl erwartet Bredstedt zum Derby

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Meisterschaftsfavorit gegen Aufsteiger – es prickelt bei beiden Teams vor dem Nordderby in der Handball-Oberliga der Frauen zwischen der HSG Jörl-Viöl und dem Bredstedter TSV in der Viöler Erich-Wobser-Halle.

shz.de von
erstellt am 12.Sep.2015 | 06:00 Uhr

Nordderby in der Handball-Oberliga der Frauen: Die HSG Jörl-Viöl empfängt heute (16.45 Uhr) in der Viöler Erich-Wobser Halle Aufsteiger Bredstedter TSV. „Wir sind Feuer und Flamme“, ist Jörl-Viöls Co-Trainerin Johanna Martensen gespannt auf die Auseinandersetzung. Sie erwartet eine schwere Aufgabe: „Bredstedt ist zwar Aufsteiger, hat aber erfahrene Spielerinnen. Ich rechne mit einem Super-Spiel.“

Auch der Neuling freut sich auf das Derby, sieht sich aber als klarer Außenseiter. „Wir fahren als Underdog total entspannt zum großen Meisterschaftsfavoriten“, sagt BTSV-Coach Thomas Bleicher. „Wir wollen Spaß haben und Jörl ein bisschen ärgern.“ Dass sein Team für eine Überraschung sorgen kann, glaubt der Bredstedter Trainer allerdings nicht. „Dazu ist Jörl zu erfahren und zu gut aufgestellt. Die HSG hat sich gut verstärkt und mit Lena Schulz eine überragende Spielführerin.“

Auf die Zweitliga-Erfahrung von Lena Schulz baut auch HSG-Interimstrainerin Martensen. „Es ist toll, solch eine Spielerin in unseren Reihen zu haben. Sie stellt sich nicht in den Mittelpunkt, sondern will die Mannschaft als Ganzes mit entwickeln. So bewahrt sie in wichtigen Situationen kühlen Kopf“, schwärmt sie.

Die Gäste aus Bredstedt werden mit der gleichen Mannschaft auflaufen wie zum Saisonauftakt beim 28:27 über die SG Alstertal-Langenhorn. Dörte Paul ist noch immer auf Klassenfahrt in Frankreich und Torhüterin Sarah Andresen nach wie vor angeschlagen. Bleicher hofft, dass sein Team im Gegensatz zum Saisonstart von Beginn an hellwach ist. „In Hamburg waren wir die ersten 20 Minuten schlecht. Dann lief es gut, aber meine junge Mannschaft muss noch viel lernen.“ Die HSG muss auf Kim-Merle Köster und Jana Behrendsen verzichten. Johanna Martensen hofft dennoch auf ein gutes Spiel und eine stimmungsvolle Kulisse in der Erich-Wobser-Halle in Viöl. „Es ist etwas Besonderes, wieder Konkurrenz zu haben. Ich hoffe, dass sich die Leute so ein tolles Spiel nicht entgehen lassen.“

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